Modul für Modul zum eigenen Computerspiel

Vorarlberg / 18.12.2019 • 21:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im vierteiligen Code Base Camp können sich die etwas über 40 Jugendlichen für die digitale Welt fit machen. VN/Steurer
Im vierteiligen Code Base Camp können sich die etwas über 40 Jugendlichen für die digitale Welt fit machen. VN/Steurer

Mit dem Code Base Camp in die digitale Welt eintauchen.

schwarzach „Ich bin fasziniert, wie motiviert die Jugendlichen sind und wie gerne sie mitmachen“, erklärt Code-Base-Camp-Dozent Daniel Rotter. Die 40 Teilnehmer schnuppern gerade entweder an sieben Freitagnachmittagen oder Samstagvormittagen an der Fachhochschule Vorarlberg in die Welt des Programmierens. Derzeit findet das dritte Modul des Code Base Camps statt. „Wir haben die Module erstmals am Samstagvormittag angeboten und dieses zusätzliche Angebot wird gerne angenommen“, erklärt die Studiengangsleiterin Regine Kadgien. Sie streut den Jugendlichen Rosen, weil diese hochmotiviert in ihrer Freizeit an den Computern sitzen und Programmiererfahrung sammeln.

Spielerischer Zugang

Ziel des Code Base Camps ist es, Interesse an dem zukunftsträchtigen Digitalisierungsbereich zu wecken und zu zeigen, dass es vielfältige Berufe gibt. „Digitales Know-how ist die neue Währung am Arbeitsmarkt. Deshalb ist es wichtig, dass Jugendliche möglichst früh mit dem Programmieren in Kontakt kommen und sie ein Grundverständnis dafür vermittelt bekommen“, führt Russmedia-Projektkoordinatorin Julia Lins den Coding-Camp-Grundgedanken weiter aus. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung, die heuer bereits zum dritten Mal über die Bühne geht, von Russmedia sowie der Fachhochschule Vorarlberg. Unterstützt wird das Camp zudem vom Land Vorarlberg, der Wirtschaftskammer, den illwerke vkw sowie den Unternehmen Omicron, Blum und Rhomberg. Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren sollen dabei auf spielerische Weise den Umgang mit verschiedenen Programmiersprachen und Tools erlernen.

Eigene Codes schreiben

In den vier Modulen lernen die Nachwuchsprogrammierer schrittweise, wie sie ihrem Ziel, Webseiten interaktiver zu gestalten und ein eigenes Projekt umzusetzen, näher kommen. Nach einer Einführung in die notwendigen Grundlagen haben sich die Jugendlichen mit den Programmiersprachen JavaScript und HTML 5 beschäftigt. Im dritten Modul programmieren sie ein einfaches Browserspiel namens „breakout“. Das vierte und letzte Modul bietet den Teilnehmern im Frühjahr 2020 die Möglichkeit, sich ihren eigenen Projekten zu widmen und diese umzusetzen. Dabei stehen ihnen in den Kursen mit den Dozenten jeweils Tutoren zur Seite. VN-PAG