Röthis investiert weiter in Infrastruktur

Vorarlberg / 18.12.2019 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Gemeinde Röthis haushaltet im kommenden Jahr mit rund 7 Millionen Euro. MÄSER

Gemeindevertretung hat am Montag den Voranschlag 2020 beschlossen.

Röthis „Die Gemeindevertretung hat den Voranschlag so rechtzeitig zu beschließen, dass er mit Beginn des Kalenderjahres wirksam werden kann.“ So steht es im Paragraf 73, Absatz 5 des LGBl. Nr. 34/2018. In ihrer letzten Sitzung im Kalenderjahr hat deshalb die Gemeindevertretung von Röthis am Montag die Grundlage für die Führung des Gemeindehaushalts im Jahr 2020 beschlossen.
Die zu erwartenden Einnahmen werden in der Vorderlandgemeinde mit rund 6.890.000 Euro budgetiert, die Ausgaben betragen 7.011.700 Euro – die Differenz ist in Form von liquiden Mitteln vorhanden.

Betreuung und Infrastruktur

Geprägt ist der Röthner Voranschlag von den Kosten im Bereich des Sozial- (629.900 Euro) und des Spitalfonds (408.400 Euro) – verpflichtende und nicht zu beeinflussende Zahlungen, die verhältnismäßig hoch zu Buche schlagen werden.
Auffallend stark gestiegen ist, laut Bürgermeister Roman Kopf, der Bedarf an Kinder-, und hier besonders an der Kleinkindbetreuung, was zu steigenden Kosten auch in diesem Bereich führt.

Die Sanierung von Straßen und Wasserleitungen bleibt auch im kommenden Jahr ein Schwerpunkt der Gemeinde. So sind für 2020 im Bereich Gängle und Schulgasse Erneuerungen der Wasser- und Kanalleitungen vorgesehen, wofür rund eine Million Euro budgetiert wurde. Zusätzlich sind 150.000 Euro für die Erweiterung im Bereich des Friedhofs erforderlich, für die Sanierung der Sportstätte sind weitere 50.000 Euro eingeplant. Darüber hinaus muss die Feuerwehr im nächsten Jahr mit neuen Atemschutzgeräten ausgestattet werden.

Zu den genannten Aufwendungen für die Infrastruktur kommen rund 2,1 Millionen Euro an vermögensbildenden Investitionen, wie Gemeindeamtsleiter Michael Schnetzer informiert. MIMA