Tourismus: Großprojekte am Hochtannberg wachsen stetig

Vorarlberg / 18.12.2019 • 16:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Projekt „Biberkopf neu“ im Zentrum von Warth ist im Winterschlaf – die Rohbauten stehen bereits.

„The Heimat“ und „Biberkopf neu“ im Entstehen, Bewegung bei der „Mohnenfluh“.

Warth, Schröcken Im Tal ist Weihnachtstauwetter angesagt, „grüne Weihnachten“ scheinen unausweichlich. Ganz anders die Situation in hochalpinen Regionen: Warth–Lech wurde vor einigen Tagen gesperrt – sicheres Indiz dafür, dass am Hochtannberg der Winter eingezogen ist. Und er hat nicht nur eine Sperre der Straßenverbindung bewirkt, sondern hat auch den Großbaustellen eine Winterpause verordnet.

Lösung für Mohnenfluh?

Keine „Winterpause“ gibt es hingegen bei einem anderen Großvorhaben, denn in die Causa Nachnutzung des „Mohnenfluh“-Areals ist nach Jahren des Stillstands wieder Bewegung gekommen, wie auch Bürgermeister Herbert Schwarzmann bestätigt. Auf dem Areal des Hotels, das seit längerer Zeit nur noch als Personalhaus genutzt wird, ist bekanntlich ein „Maisäßdorf“ geplant. Darüber wird jetzt wieder verhandelt, so der Gemeindechef, der hofft, dass der gordische Knoten endlich durchschlagen werden kann und dieses Projekt, das für die touristische Zukunft von Schröcken von großer Bedeutung ist, realisiert wird.

„The Heimat“ auf Neßlegg

Anders als im Schröckener Zentrum ist ein anderes Mega-Vorhaben auf Neßlegg auf Schiene. Was hier von einem Schweizer Investor geplant ist, wird auf einer riesigen Visualisierung präsentiert. Rund 57 Millionen Euro wird das Projekt „The Heimat“ verschlingen, ehe es in zwei Jahren eröffnet werden soll. Auf einem rund 14.500 m2 großen Areal entstehen 54 Chalet-Apartments und 135 Hotelzimmer.
Ein Teil der Luxus-Apartments wurde bereits verkauft. Bis zur Saison 2021/22 soll das Vorhaben fertiggestellt werden – derzeit macht die Großbaustelle Winterpause.

„Biberkopf neu“ im Plan

So wie das Projekt „The Heimat“ ist auch die Baustelle im Warther Zentrum im Winterschlaf. Die beiden Objekte des Hotels „Biberkopf neu“ wirken im gegenwärtigen Zustand noch ziemlich „klotzig“. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, wenn die Arbeiten abgeschlossen werden. Wie das Hotel mit 73 Zimmern und Suiten dann aussehen wird, zeigen Visualisierungen, die in der Alten Sennerei präsentiert werden. Durch entsprechend Außenfassaden mit Stein- und Altholzverkleidung werde sich der neue „Biberkopf“, der in einem Jahr eröffnet werden soll, harmonisch in sein Umfeld einfügen, ist nicht nur Marc Jordans in der Alten Sennerei überzeugt. stp