Volksschule Schwefel als Glanzstück

Vorarlberg / 18.12.2019 • 18:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Volksschule Schwefel schlägt im Hohenemser Budget 2020 mit 6,5 Millionen Euro zu Buche. Stadt Hohenems
Die Volksschule Schwefel schlägt im Hohenemser Budget 2020 mit 6,5 Millionen Euro zu Buche. Stadt Hohenems

Bildungsprojekt ist größter Posten im Hohenemser Budget 2020. Viertelmillion Euro für Vereine.

Hohenems  Mit einer Mehrheit von 29:7 Stimmen (gegen Emsige & Grüne und SPÖ) ist das Hohenemer Budget in der Stadtvertretungssitzung vom Dienstag, 17. Dezember 2019, angenommen worden. Der Umsetzung der erneut zahlreich geplanten Projekte steht somit nichts mehr im Wege, freut sich Bürgermeister Dieter Egger. Der Haushalt der Stadt Hohenems beläuft sich 2020 auf 53,2 Millionen Euro, das Nettoergebnis nach Rücklagen beträgt vier Millionen Euro plus. Egger hebt die Investitionsquote von 37 Prozent vor, die weit über dem Vorarlberger Durchschnitt liege.

Glanzstück VS Schwefel

„In die Endphase geht kommendes Jahr unser Glanzstück“, frohlockt Dieter Egger. Gemeint ist die neue Volksschule Schwefel. Die Schule verfügt über zwölf Klassen, eine mehrfach nutzbare Turnhalle und öffentlich zugängliche Sport- und Außenanlagen. Den ganzen Stadtteil, so schwebt es dem Stadt-
oberhaupt vor, soll das Großprojekt beleben. Das hat seinen Preis: Rund 6,5 Millionen Euro werden 2020 dafür fällig. Fertiggestellt wird auch der Kindergarten in der Hellbrunnenstraße: Zwei Millionen Euro sind hierfür budgetiert. In-
sachen Infrastruktur steht im kommenden Jahr die Fertigstellung der neuen Spielerstraße und die Neugestaltung des Quartiers rund um die Volksschule Schwefel an, wofür 1,3 Millionen Euro vorgesehen sind. Hier werden auch der Obere Stockenweg und die Maria-Waldburga-Straße saniert und verkehrstechnisch neu geregelt werden, um die Sicherheit rund um die Schule zu gewährleisten. Die Tiefgarage Schillerallee schlägt mit 600.000 zu Buche.  

Geld für Radwege

„Hohenems ist stolz auf sein reiches kulturelles Angebot“, wirbt Dieter Egger für das Kulturbudget von einer Million Euro. In die Radwege der Nibelungenstadt soll mehr als eine halbe Million Euro fließen. Die Radwege im Stocken und in der Klienstraße nennt hier der Rathauschef, Fahrradboxen werden zudem angeschafft und die „Aktion StadtRad“ weiter vorangetrieben. Gerade um den Straßenverkehr möglichst zu entlasten, seien die Ausbaumaßnahmen hier besonders wichtig.

„Nicht zuletzt stehen auch im Sportbereich die nächsten Sanierungen an: beim Stadion Herrenried werden wir das Tribünengebäude sanieren, der Löwenanteil kommt unseren aktiven Sportvereinen zugute“, erklärt der Bürgermeister. Für Ersteres sind 110.000 Euro budgetiert, 270.000 Euro sollen an die Vereine fließen.

Zahlen und Daten

6,5 Millionen Euro fließen in den Neubau der Volksschule Schwefel inklusive Turnhalle und Sportplatz, die das ganze Quartier nutzen können soll.

 

1 Million Euro gibt die Nibelungenstadt für Kultur, Kunst und Kultus aus.

 

2 Millionen Euro sind für den Kindergarten Hellbrunnenstraße vorgesehen, der ein Vorzeigekindergarten werden soll.