Betrug mit Investmentseiten im Netz

Vorarlberg / 19.12.2019 • 22:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Internationale Tätergruppe bringt Anleger um ihr Vermögen.

Bregenz Die Vorarlberger Polizei sensibilisiert: Beim sogenannten Cyber-Trading-Betrug werden potenzielle Anleger im Internet zu Geldzahlungen für vermeintlich lukrative Investitionsgeschäfte verleitet. Angeworben werden die Opfer über Internet-Werbeanzeigen, soziale Netzwerke, Anrufe aus eigens geschaffenen Call-Centern oder Massenmails. Die Tätergruppierungen arbeiten mit unzähligen Tarn- und Scheinfirmen in einer konzernähnlichen Struktur. Aufgaben wie Marketing, Call-Center-Betrieb, Softwareentwicklung und Geldwäscherei werden unabhängig voneinander arbeitsteilig unter einer Führung erledigt. Die Plattformen sind sehr professionell gestaltet und täuschen anfangs hohe Gewinne vor, um die Opfer zu weiteren Zahlungen zu verleiten. Das bezahlte Geld wird nicht angelegt, sondern verschwindet im kriminellen Netzwerk.

„Die Ermittler leisten großartige Arbeit, um die Betrüger auszuforschen und dingfest zu machen. Dennoch appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, gerade bei Angeboten im Internet besondere Vorsicht walten zu lassen“, erklärt Mag. Manuel Scherscher, Leiter der Abteilung für Wirtschaftskriminalität im Bundeskriminalamt.