Internationales Interesse an welcome.zu.flucht

Vorarlberg / 19.12.2019 • 17:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Projekt welcome.zu.flucht erhielt bei europäischer Sozialarbeitskonferenz Anerkennung.erh
Das Projekt welcome.zu.flucht erhielt bei europäischer Sozialarbeitskonferenz Anerkennung.erh

Die Initiative mit Beteiligung der OJAD erhielt Lob der EOE.

Dornbirn Wenn Sebastian Mischitz und die Mitarbeiter der Offenen Jugendarbeit Dornbirn nun ihren Rückblick machen, dürfen sie mit dem Erreichten zufrieden sein. Die Initiative welcome.zu.flucht entstand, in Zusammenarbeit mit neun weiteren Jugendeinrichtungen in Vorarlberg, im Herbst des Jahres 2015. Inzwischen fand sie nicht nur breiten Zuspruch und die Bestätigung, dass die Konzepte aufgegangen sind, es hat sich auch internationale Beachtung eingestellt.

„Die Ausgangsfrage, die wir uns damals stellten, war: Wie gelingt es, eine Willkommenskultur für die geflüchteten Jugendlichen zu gestalten und trotzdem nicht auf jene zu vergessen, die bisher im Zentrum der Aktivitäten der Offenen Jugendarbeit standen?“, sagt Sebastian Mischitz, der die Leitung von welcome.zu.flucht innerhalb der Ojad verantwortet. Den Herausforderungen begegnete die Initiative pro-aktiv mit Begegnungsräumen, Qualifizierung, Workshops und mit diversen weiterführenden Aktivitäten.

Im Jahresverlauf wird außerdem der Messeauftritt der Ojad in Dornbirn als Highlight bezeichnet. „Da erreichen wir mit unserem vielfältigen Programm sehr viele Menschen und zusätzlich kommen wir persönlich mit zahlreichen Jugendlichen ins Gespräch. Viel Zuspruch erhält der welcome.zu.flucht-Quiz mit seinen kniffligen, aber nicht unlösbaren Fragen.“ Als weiteren Höhepunkt im Jahresreigen bezeichnen die Beteiligten die Jugendreise nach Ljubljana.

Das Highlight

Großes Lob und Anerkennung erhielt die Initiative welcome.zu.flucht im Herbst in Irland, wo sie in Tralee auf der EOE-Conference präsentiert wurde. EOE ist das europäische Netzwerk für Experten in den Bereichen Sozial- und Jugendarbeit sowie Schule und Bildung. In diesem Jahr lag der Themenschwerpunkt auf dem Thema Inklusion.

Bei der Präsentation von welcome.zu.flucht stand im Vordergrund, dem europaweiten Publikum den Kontext, in dem die Initiative entstand, sowie die entwickelte Methodik und Herangehensweise zu vermitteln. „Speziell hervorgehoben wurden die City Bound Workshops mit Jugendlichen. Begeistert aufgenommen wurden in Irland der Mut der Projekttragenden und der inklusive Ansatz“, berichtet Dieter Gremel, Trainer bei nhbe (Netzwerk für handlungsorientierte Beratung und Entwicklung). erh

Speziell hervorgehoben wurden die City Bound Workshops mit Jugendlichen. 
Speziell hervorgehoben wurden die City Bound Workshops mit Jugendlichen.