Nächster Halt: Riedenburg

Vorarlberg / 19.12.2019 • 17:07 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit voller Kraft voraus werkeln die Mitglieder jeden Dienstagabend um ihre Kunstwerke fertigzustellen.Moik
Mit voller Kraft voraus werkeln die Mitglieder jeden Dienstagabend um ihre Kunstwerke fertigzustellen.Moik

Der Modelleisenbahnclub zeigt sein können in einer Ausstellung.

Bregenz Railjets, Doppelstockzüge oder Regionalzüge – „Alle Züge, die in Österreich fahren, gibt es auch als Modell. Ich meine, wozu sie erfinden, wenn es vor der Türe schon welche gibt?“, erklärt Vorsitzender Kurt Dapré. Der Modelleisenbahnclub Bregenz wurde 1993 in der Klostergasse gegründet. 2001 bewahrten die Gründungsmitglieder den alten Riedenburger Bahnhof vor dem Abbruch, denn für sie war das der perfekte Standort, um ihre Treffen regelmäßig fortzusetzen.

Seither widmen sich die begeisterten Mitglieder in der früheren Bahnstation ihrem Hobby. Heute treffen sich die insgesamt 52 Mitglieder im Alter von zehn bis 80 Jahren jeden Dienstagabend. Hier arbeiten sie an ihren drei Anlagen.

Quer durch Europa

Mit einem Maßstab von 1:160 füllt die Anlage „Bregenz und Umgebung“ einen ganzen Raum. Eine passende Lokomotive für diese Größe kostet circa 300 Euro. „Ich denke, wir alle zusammen haben 1500 bis 2000 Züge“, erzählt der 64-jährige. Die „Arlberganlage“ hat eine Gleislänge von rund 130 Meter und durch die 29 verbauten Weichen kommt der Zug auf den Miniaturgleisen nach Langen am Arlberg oder Dalaas. Mit dieser Anlage sind die Modelleisenbahnfans international unterwegs. „Wir sind viel in Deutschland auf Messen, aber auch in anderen Ländern Europa.“, erzählt der Bregenzer. Mit ihrem Werk zeigen sie Interessenten, was aus den kaufbaren Produkten auf der Messe kreiert werden kann. Doch Häuser, Bäume oder Felsen werden per Hand angefertigt und nicht gekauft.

Viele Stunden Arbeit

„Ich weiß gar nicht genau, wie viel Stunden Arbeit in einer unserer Anlagen stecken. Aber einige 100 Stunden sicher“, blickt Dapré zurück. Trotz des fleißigen Hantierens geht die Arbeit nie aus. Es gibt immer was zu erneuern oder etwas dazuzubauen. Aktuell werkelt der Club für die kommende Ausstellung am 21. und 22. Dezember. Hier werden sie durchgehend von 10 bis 17 Uhr vor Ort sein und den Interessenten zeigen, was ihre Anlagen können. Damit alles so echt wie möglich wirkt, werden als zusätzliche Details fahrende Autos oder auch schaukelnde Kindern gebastelt. VN-MOI

Ich bin durch meinen Papa zu dem gekommen denn er hatte auch etliche Züge zuhause. Vor 18 Jahren erzählte mir meine Gota, dass es in Bregenz einen Club gibt. Von da an bin ich als Mitglied dabei. Fabian Florineth, 30, Bregenz

Ich bin durch meinen Papa zu dem gekommen denn er hatte auch etliche Züge zuhause. Vor 18 Jahren erzählte mir meine Gota, dass es in Bregenz einen Club gibt. Von da an bin ich als Mitglied dabei. Fabian Florineth, 30, Bregenz

Jetzt bin ich schon seit November 2018 bei dem Club dabei. Das alles hat mich schon immer fasziniert. Schon in der Volkschule habe ich Züge gezeichnet. Inzwischen habe ich ca. 15 Loks zuhause. Maximilian Mayr, 16, Rankweil

Jetzt bin ich schon seit November 2018 bei dem Club dabei. Das alles hat mich schon immer fasziniert. Schon in der Volkschule habe ich Züge gezeichnet. Inzwischen habe ich ca. 15 Loks zuhause. Maximilian Mayr, 16, Rankweil

Ich bin einer der Gründungsmitglieder des Modelleisenbahnclubs. Doch begeistert hat mich das schon immer. Trotz den riesen Mengen an Lokomotiven und Wagons, habe ich ausschließlich ÖBB Material. Horst Kreuzer, 79, Bregenz

Ich bin einer der Gründungsmitglieder des Modelleisenbahnclubs. Doch begeistert hat mich das schon immer. Trotz den riesen Mengen an Lokomotiven und Wagons, habe ich ausschließlich ÖBB Material. Horst Kreuzer, 79, Bregenz