Rinder-TBC-Situation im Land spitzt sich weiter zu

Vorarlberg / 20.12.2019 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bludenz Nach Angaben des Landesveterinäramts müssen neuesten Befunden zufolge aus einem wegen TBC gesperrten Betrieb bei Bludenz jetzt weitere Bestände wegen des Kontakts mit verdächtigen Kühen aus dem Betrieb gesperrt werden. Von dem unmittelbaren Kontakt, auf einer Viehausstellung passiert, sind drei Betriebe mit gesamt 282 Stück Vieh betroffen. Da der Kontakt mit Kühen erfolgte, die mit einer offenen Form der TBC diagnostiziert wurden, bleibt die Sperre sechs Monate ab dem Kontakt und sobis April 2020 aufrecht. Bis dahin müssen die Tiere jedenfalls zweimal mit negativem Befund untersucht worden sein. Daneben wurden über weitere Betriebe mit insgesamt 85 Kühen und Rinder Tierverkehrssperren verhängt. Auf einer Alpe war es zum Kontakt mit Rindern gekommen, bei denen eine nicht offene Form der TBC festgestellt worden ist. Hier kann die Sperre mit einer negativen Nachkontrolle ab Mitte Jänner 2020 aufgehoben werden. Eine Sperre betrifft einen Montafoner Betrieb, der eine Kuh aus einem mittlerweile gesperrten Rinderbetrieb bei sich eingestallt hatte. Betroffen ist zudem ein Betrieb im Klostertal, wo zwei Kühe wegen fraglicher TBC-Reaktion diagnostisch getötet wurden. Inzwischen ist der Betrieb nach Negativ-Befunden wieder freigegeben. Aktuell sind in Vorarlberg neun Betriebe wegen TBC-Verdachts gesperrt.