Listerien-Verdacht: Broger ruft Rosenspeck zurück

Vorarlberg / 26.12.2019 • 12:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Symbolbild/Broger

Der Bregenzerwälder Fleischwaren-Hersteller Broger hat einen Rückruf des Produktes Rosenspeck veranlasst.

Bregenz Der Vorarlberger Fleischwarenhersteller Broger ruft sein Produkt „0638 Rosenspeck“ zurück. Betroffen sind alle Packungen mit Haltbarkeitsdaten ab dem 19. Jänner 2020. Der Speck könnte mit Listerien belastet sein, warnte Broger am Donnerstag, und riet vom Verzehr des Produkts ab. Kunden, die einen solchen Speck bereits erworben haben, können ihn ab sofort auch ohne Kassenbon retournieren.

Der gesamte Warenbestand des Produkts sei bereits aus dem Verkauf genommen, so das Unternehmen. Für gesunde Erwachsene stelle die Listeriose in der Regel keine Gefahr dar. Wenn Symptome auftreten, seien diese eher unspezifisch und grippeähnlich. Bei bestimmten Risikogruppen könne eine Listeriose jedoch mit gesundheitlichen Schäden einhergehen.

Die Infektion des Menschen durch L-monocytogenes (Listeriose) erfolgt in erster Linie durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft.

Für gesunde Erwachsene stellt die Listeriose in der Regel keine Gefahr dar. Meist verläuft eine Infektion symptomlos und bleibt unerkannt. Wenn Symptome auftreten, sind diese eher unspezifisch und grippeähnlich. Fieber und Muskelschmerzen sind beschrieben, unter Umständen treten auch Erbrechen und Durchfall auf. Bei bestimmten Risikogruppen kann eine Listeriose jedoch mit gesundheitlichen Schäden einhergehen. Besonders gefährdet sind Schwangere, Neugeborene und Personen, die durch ihr hohes Alter, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme ein geschwächtes Immunsystem aufweisen.