Gut geplant ist halb gewonnen

Vorarlberg / 27.12.2019 • 21:49 Uhr / 5 Minuten Lesezeit

Wie 2020 mit taktischen Überlegungen am meisten Freizeit herausgeholt werden kann.

Schwarzach Noch genießen die meisten die Weihnachtsferien, bevor das neue Jahr startet. Und dieses fängt für Arbeitnehmer 2020 gut an: Der Neujahrstag fällt auf einen Mittwoch. Wer bereits seine Weihnachtsferien gut geplant hat und für die beiden Folgetage Urlaub eingereicht hat, für den beginnt das neue Arbeitsjahr erst am 7. Jänner.

Auch für die weitere Jahresplanung lohnt sich ein Blick auf den Kalender, denn wer sich so früh wie möglich Gedanken über den Urlaub im kommenden Jahr macht, kommt mit ein paar taktischen Überlegungen und dem geschickten Einsatz von Urlaubstagen und Ausnutzen von Fenstertagen am besten davon.

Auch wenn 2020 einige Feiertage, etwa Mariä Himmelfahrt (15. August, Samstag) oder Allerheiligen (1. November, Sonntag) ungünstig fallen, gibt es durch den geschickten Einsatz von 34 Urlaubstagen die Möglichkeit, bis zu 70 freie Tage herauszuholen. Elf Feiertage unter der Woche sowie drei Brückentage (22. Mai, 12. Juni und 7. Dezember) gibt es im kommenden Jahr. Zusätzlich gibt es sechs verlängerte Wochenenden (4. bis 6. Jänner, 11. bis 13. April, 1. bis 3. Mai, 30. Mai bis 1. Juni, 24. bis 26. Oktober sowie 25. bis 27. Dezember).

Das Jahr beginnt gut, denn der Arbeitsantritt im neuen Jahr lässt sich dank geschickter Wahl der Urlaubstage um einiges verschieben. Der Neujahrstag 2020 ist ein Mittwoch. Mit dem Einsatz von sechs Urlaubstagen vom 2. Jänner bis zum 10. Jänner sind insgesamt zwölf freie Tage möglich.

Im Februar und März 2020 gibt es keine Feiertage. Schüler haben von 10. bis 16. Februar Semesterferien. Schulfrei ist in Vorarlberg auch am 19. März, Festtag des Landespatrons Josef, der auf einen Donnerstag fällt. Der Ostersonntag ist in diesem Jahr der 12. April. Hängt man an den Ostermontag (13. April) vier Tage Urlaub dran, hat man insgesamt neun frei (11. bis 19. April).

Wonnemonat Mai

In Sachen Urlaub besonders günstig ist kommendes Jahr der Mai, der gleich drei Feiertage bietet. Der 1. Mai (Staatsfeiertag) fällt auf einen Freitag. Vier Urlaubstage investiert, neun freie Tage (25. April bis 3. Mai). Ebenfalls im Mai ist Christi Himmelfahrt am 21. Mai (Donnerstag). Mit vier Urlaubstagen hat man wiederum neun Tage Freizeit – von 16. bis 24. Mai. Oder man splittet von 16. bis 21. Mai (drei Urlaubstage) oder von 21. bis 24. Mai mit nur einem Urlaubstag.

Eine längere Reise ist durch eine geschickte Auswahl freier Tage wieder im Mai um Christi Himmelfahrt herum möglich. Ganze neun freie Tage lassen sich für einen Urlaub nutzen. Wem zur Jahresmitte nach einer kurzen Verschnaufpause zumute ist, der kann das verlängerte Pfingstwochenende (der Pfingstmontag ist der 1. Juni) nutzen.

In derselben Tonart geht es im Juni weiter. Wer sich einen ersten langen Urlaub gönnen will, ist gut beraten, das in der Mitte des Monats zu tun. Mit acht Urlaubstagen kommt man schließlich auf 16 Tage zusammenhängender Freizeit (30. Mai bis 14. Juni). Oder man nutzt zum Beispiel einen Tag Urlaub und erhält insgesamt vier Tage frei, nämlich vom 11. bis zum 14. Juni.

Erstmals einheitliche Herbstferien

Ab Juli heißt es dann Sommerpause, im siebten Monat gibt es keinen Feiertag, im August fällt der 15. (Mariä Himmelfahrt) auf einen Samstag. Auch der September hält keinen Feiertag bereit. 2020 bringt für alle Schüler eine Neuerung bei den Herbstferien: Erstmals und einheitlich wird es österreichweit neben den Weihnachts-, Semester-, Oster- und Sommerferien auch eine fixe Woche Herbstferien geben.

Die Länge der neuen Herbstferien ist – ähnlich wie die der Weihnachtsferien – variabel, da der Start mit dem Nationalfeiertag am 26. Oktober bzw. das Ende mit Allerseelen (2. November) jedes Jahr auf einen anderen Wochentag fällt. Je nachdem ist dann ein vorhergehendes oder darauffolgendes Wochenende auch noch frei. Für die Premiere im Jahr 2020 heißt das: Da der Nationalfeiertag auf einen Montag fällt, beginnen die Herbstferien bereits am Samstag davor (24. Oktober) und dauern bis 2. November, ebenfalls ein Montag.

Für Arbeitnehmer gilt am Nationalfeiertag: Mit vier Tagen Urlaub hat man von 24. Oktober bis 1. November neun Tage Freizeit. Allerheiligen fällt im neuen Jahr – leider – auf einen Sonntag.

Weihnachtsfeiertage nicht optimal

Der 8. Dezember (Mariä Empfängnis) ist ein Dienstag, und damit prädestiniert für ein verlängertes Wochenende. Man kann aber auch vier Tage Urlaub nehmen und dafür neun Tage frei haben: Vom 5. bis zum 13. Dezember.

Nicht ganz optimal fallen im kommenden Jahr die Weihnachtsfeiertage: Der Stefanitag (26. Dezember) fällt auf einen Samstag. Mit vier Tagen Urlaub kann man an Weihnachten 2020 trotzdem neun Tage am Stück (19. bis 27. Dezember) im Kreise der Familie verbringen. VN-MIH