Wer den weißen Winter sucht, muss weit nach oben

Vorarlberg / 03.01.2020 • 17:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bianca genießt den Winter auf der Bielerhöhe (r). Weiter unten ist die weiße Pracht sehr rar geworden beziehungsweise ganz verschwunden. VN/Steurer, VN/Paulitsch
Bianca genießt den Winter auf der Bielerhöhe (r). Weiter unten ist die weiße Pracht sehr rar geworden beziehungsweise ganz verschwunden. VN/Steurer, VN/Paulitsch

Schwarzach Wo ist bloß der Winter? Wo der Schnee? Um darauf Antworten zu bekommen, muss man sich in Vorarlberg nach hoch oben bemühen. Ausgiebiger Schneefall bis ins Tal lässt weiterhin auf sich warten und ist auch nicht in Sicht. Ein wenig Niederschlag, in Form von Schnee bis auf circa 1000 Meter herab, ist nur für den heutigen Samstag angesagt. „Die Niederschläge sind jedoch nicht ergiebig“, versetzt Wettertechniker Arnold Tschofen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik all jenen einen Dämpfer, die von einem markanten Wetterumschwung träumen.

Schon am Sonntag ist es damit bereits vorbei. Nebel und Sonne über 800 Meter wird wieder vorherrschen. „Im Tal steigt die Quecksilbersäule auf circa sieben Grad“, kündigt Tschofen an.

Gleiches Bild auch in den kommenden Tagen. Am Montag wird es nach leichtem Föhn zwar etwas kälter, von Niederschlägen ist jedoch weit und breit keine Spur. Sonnig bleibt es auch am Dienstag. VN-HK