Breite Solidarität für iranische Asylwerber

Vorarlberg / 06.01.2020 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch In Feldkirch Tisis haben am vergangenen Sonntag über 200 Personen ihre Solidarität mit den iranischen Asylwerbern Hashem Arefi und Ebrahim Amiri bekundet. Die beiden in Vorarlberg lebenden Iraner erhielten mehrfach abschlägige Bescheide vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA). Die Beweisführung bei den Verfahren wurde von den Freunden und Unterstützern Arefis und Amiris scharf kritisiert. Die Begründungen für die Ablehnung sollen mehrere offensichtliche und klar widerlegbaren Falschaussagen enthalten und rückten das BFA massiv ins Zentrum scharfer Kritik.

Die 200 Personen versammelten sich in der Tisner Kirche, um ihren Protest gegen die Vorgangsweise des BFA zum Ausdruck zu bringen. Unter den Anwesenden befand sich auch Bischof Benno Elbs. Die Rednerinnen und Redner forderten den Verbleib der beiden Iraner. Diese hatten sich vom Islam abgewandt und waren der katholischen Kirche beigetreten. Im Iran droht bei Abkehr vom Islam den Betroffenen die Todesstrafe. Arefi und Amiri gelten als sehr gut integriert.