Die Tragödie vom 18. Mai 1982

Vorarlberg / 06.01.2020 • 19:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Aufräumarbeiten gestalteten sich wegen des mittlerweile verhärteten Betons schwierig.Rudolf Zündel (VN), Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Die Aufräumarbeiten gestalteten sich wegen des mittlerweile verhärteten Betons schwierig.
Rudolf Zündel (VN), Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek

Lustenau Seit den frühen Morgenstunden war mit dem Betonieren eines 40 Meter langen Mittelstückes für die neue Rheinbrücke zwischen Lustenau und Höchst begonnen worden, als um 14.50 Uhr das Schalgerüst zusammenbrach und 17 Arbeiter mit sich in den Rhein riss. Bis auf zwei Arbeiter konnten alle, entweder aus eigener Kraft oder durch Helfer gerettet werden. Als Unglücksursache wurde vermutet, dass ein aus Holzpfählen bestehender Hilfspfeiler dem Druck nicht standgehalten haben dürfte. Da die Gefahr bestand, dass sich durch Trümmer und abgesacktes Baumaterial der Wasserverlauf und die Flusssohle verändern und die restlichen Pfeiler unterspült werden könnten, wurde die alte Brücke vorsorglich gesperrt.

Die neue Betonbrücke sollte auf den Steinpfeilern der alten Stahlbrücke ruhen.
Die neue Betonbrücke sollte auf den Steinpfeilern der alten Stahlbrücke ruhen.
Für den Brückenneubau war die alte Stahlbogenbrücke auf Behelfspfeiler flussaufwärts verschoben worden. So konnte der Verkehr aufrechterhalten werden.
Für den Brückenneubau war die alte Stahlbogenbrücke auf Behelfspfeiler flussaufwärts verschoben worden. So konnte der Verkehr aufrechterhalten werden.
Die Aufnahme vom 28. Februar 1984 zeigt letzte Demontagearbeiten an der alten Rheinbrücke.
Die Aufnahme vom 28. Februar 1984 zeigt letzte Demontagearbeiten an der alten Rheinbrücke.
Aufnahme der alten Rheinbrücke zwischen Höchst und Lustenau aus dem Jahr 1976.
Aufnahme der alten Rheinbrücke zwischen Höchst und Lustenau aus dem Jahr 1976.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare