1312 Babysitter im Einsatz für Frau Holle

Vorarlberg / 07.01.2020 • 20:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Babysitter bieten Eltern und Kindern eine willkommene Abwechslung. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von ehrenamtlichen „Frau Holles“ unterstützt.
Die Babysitter bieten Eltern und Kindern eine willkommene Abwechslung. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden von ehrenamtlichen „Frau Holles“ unterstützt.

Bregenz Nicht verzagen, Frau Holle fragen: Die Babysittervermittlung des Vorarlberger Familienverbandes ist ein landesweiter Dienst, der für jedes Kind stundenweise den passenden Babysitter aus der Umgebung findet.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen (14 bis 21 Jahre) werden in einem 16-stündigen Babysitterkurs auf ihre Einsätze vorbereitet und von den ehrenamtlichen „Frau Holles“ unterstützt und koordiniert. Laut Familienverband sind derzeit 27 „Frau Holles“ für 59 Vorarlberger Gemeinden und Städte tätig.

Au-Pair

In Zusammenarbeit mit den Referenten des „Känguruh-Teams“ haben die „Frau Holles“ im Jahr 2019  18 Babysitterkurse organisiert, die die Teilnehmer laut Vorarlberger Familienverband auch zur Tätigkeit als Au-Pair befähigen. „Die Jugendlichen können sich mit Babysitting einen Stundenlohn von 4,50 bis 8 Euro dazuverdienen und gehen gleichzeitig einer sinnvollen Freizeittätigkeit nach. Viele Babysitter sind besonders wertvoll für ihre Region, beispielsweise durch ihren Einsatz für Urlaubsgäste oder Festspielbesucher“, erläutert Frau-Holle-Landeskoordinatorin Ulla Lokan.

Die Vermittlung der Babysitter ist für Mitglieder des Vorarlberger Familienverbandes kostenlos (16 Euro pro Jahr). Ohne Mitgliedschaft kostet sie 32 Euro. Die jeweiligen Einsatzstunden werden zwischen Babysitter und Familie abgerechnet.

66.643 Stunden

Im Vorjahr leisteten 1312 Babysitter bei 2427 Familien 66.643 Einsatzstunden. „Es waren auch 16 männliche Babysitter im Einsatz“, ergänzt Ulla Lokan nicht ohne Stolz. Die „Frau Holles“ vermitteln jeder Familie den passenden Babysitter, schützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aber auch vor überhöhten Ansprüchen.