Regionale Strukturen gefragt

Vorarlberg / 07.01.2020 • 19:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gemeindesicherheitswachen sind unverzichtbare Pfeiler.

Bludenz Dies betont der Bludenzer Vizebürgermeister Mario Leiter (SP) als Vorsitzender der Gemeindessicherheitswachen Österreichs. „Sicherheit braucht regionale Strukturen, um zu funktionieren.“ Die wachsende Zahl an Veranstaltungen, die Überwachung der Verkehrssicherheit sowie immer massivere Ordnungsstörungen würden „schnelles Einschreiten der Polizei“ erfordern. Sicherheitswachen hätten an Bedeutung gewonnen. In vielen Gemeinden Vorarlbergs sei daher Personal aufgestockt worden: „In Hard beispielsweise werden 2020 vier bis fünf neue Beamte den Dienst beginnen.“

Aufstockung in Bludenz gefordert

Die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und Bürgern seien Basis für ein Leben in Freiheit und Frieden. Er bekenne sich zur Stadtpolizei und den Blaulichtorganisationen: „Schutz und Hilfe sind ein wichtiger Teil einer guten Gemeindepolitik sowie zur Sicherung der Lebens- und Standortqualität. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, weshalb das Team der Stadtpolizei Bludenz innerhalb weniger Jahre halbiert und seit 2012 die Nachtdienste zur Gänze eingestellt wurden. Das ist definitiv das falsche Signal an die Bevölkerung.“ Für Bludenz ist aus der Sicht Leiters, der für die SP gegen den VP-Spitzenkandidaten Simon Tschann in die Gemeindewahl im März zieht, eine Aufstockung des Stadtpolizeipersonals und eine Ausweitung der Gemeindekooperation unumgänglich. VN-TW

„Schutz und Hilfe durch Blaulichtorganisationen sind wichtiger Teil guter Gemeindepolitik.“