AUS dem Polizeibericht

Vorarlberg / 09.01.2020 • 22:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Trotz Sperre der Abfahrt: Skifahrer prallten gegen Pistenraupe. symbol/steurer
Trotz Sperre der Abfahrt: Skifahrer prallten gegen Pistenraupe. symbol/steurer

Beim Skisturz ­überschlagen

Lech Ein 50-jähriger Skifahrer aus Deutschland hat sich am Mittwoch bei einem Unfall auf einer Skipiste in Lech schwer verletzt. Ein unbekannter Wintersportler kreuzte gegen 11.30 Uhr bei der Abfahrt im Bereich Mohnenfluh mit hoher Geschwindigkeit die Fahrspur des 50-Jährigen und fuhr ihm über die Skier. Der Deutsche kam zu Sturz und überschlug sich mehrfach, so die Polizei. Er erlitt dabei schwere Verletzungen an der Schulter. Der Unfallverursacher blieb zwar stehen und nahm mit dem 50-Jährigen in gebrochenem Deutsch kurz Kontakt auf, fuhr dann aber weiter, ohne seine Daten zu hinterlassen oder Hilfe zu leisten. Der Deutsche wurde von der Pistenrettung erstversorgt und mit dem Akja zu Tal gebracht.

Beim flüchtigen Skifahrer handelt es sich um einen etwa 60 Jahre alten, ca. 180 cm großen Mann. Er war bekleidet mit einem blau-weißen Schianzug mit diversen Emblemen. Zeugen des Unfalles bzw. der Unfallverursacher werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Lech zu melden.

Frontal gegen
Pistenraupe

schruns Beim Aufprall gegen eine Pistenraupe im Skigebiet Silvretta Montafon am Donnerstag erlitt ein 36-jähriger Skifahrer aus Deutschland schwerste Verletzungen. Ein 40-jähriger Landsmann, der ebenso gegen die Raupe stieß, kam mit Prellungen davon. Die beiden Deutschen waren auf der Piste (Höhe Talstation Grandau) unterwegs gewesen, die vorschriftsmäßig mit zwei Tafeln als „gesperrt“ ausgewiesen war.

Der Schwerstverletzte wurde mit dem Hubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen, der Fahrer der Pistenraupe erlitt einen Schock.