Es blitzte und funkte

Vorarlberg / 09.01.2020 • 22:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die umgekippte Baumaschine musste in einem aufwändigen Einsatz zerlegt und abtransportiert werden. feuerwehr hard
Die umgekippte Baumaschine musste in einem aufwändigen Einsatz zerlegt und abtransportiert werden. feuerwehr hard

Baumaschine geriet in Hard in Hochspannungsleitung.

Hard Eine umgekippte Baumaschine hat am Mittwochabend kurzzeitig den Bahnverkehr zwischen Hard und Bregenz lahmgelegt. Der Lenker der Pilotiermaschine sollte diese auf einem eigens angelegten Schotterweg entlang der Gleisanlagen zum Einsatzort bewegen, dabei übersah der Mann kurz vor 19 Uhr in der Dunkelheit eine Hochspannungsleitung. Daraufhin sank die Maschine ein und kippte um, so die Polizei.

Nachdem die 21 Meter hohe und über 60 Tonnen schwere Pilotiermaschine die Hochspannungsleitung gestreift hatte, kam es zu Funkenschlägen und Blitzen. Deshalb blieb der Fahrer vorsichtshalber in der Kabine sitzen und versuchte, von der Stromleitung wegzukommen. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich.

Fahrer geborgen

Kurz darauf sank die Maschine ein, stürzte seitlich um und landete in einer Wiese. Nach Abschaltung des Stroms konnte der unverletzte Fahrer geborgen werden. Die Gleisanlagen der ÖBB waren von dem Vorfall nicht betroffen, sie wurden aber aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gesperrt.

Die umgekippte Baumaschine musste zerlegt und in Einzelteilen abtransportiert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Hard und die ÖBB-Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 40 Mann, die Rettung mit zwei Fahrzeugen und fünf Helfern, Mitarbeiter von „Vorarlberg Netz“ mit sieben Personen, sieben Mitarbeiter der zuständigen Baufirma, das Arbeitsinspektorat sowie die Bundespolizei mit zwei Streifen und der Spurensicherung. VN-GS