Gemeinde Klaus baut weiter Schulden ab

Vorarlberg / 09.01.2020 • 10:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Sparkurs in Klaus wird fortgesetzt. MÄSER

Haushalt 2020 in der Höhe von 9,7 Millionen Euro beschlossen. Schuldenstand soll um über 900.000 Euro gesenkt werden.

Klaus Noch vor dem Ablauf des vergangenen Jahres haben die Gemeindevertreter in Klaus das Budget für 2020 abgesegnet. Dieses weist ein Gesamtvolumen von rund 9,7 Millionen Euro aus und liegt somit in der Größenordnung der Vorjahre. Wie schon in den letzten Jahren wurde wieder ein Augenmerk auf die Reduktion der Schulden gelegt – trotzdem sind wichtige Investitionen vorgesehen und budgetär gedeckt.

Wichtige Investitionen eingeplant

Der Klauser Haushalt für das laufende Jahr weist eine Mittelverwendung von 9.759.500 Euro aus. Die größten Posten auf der Ausgabenseite sind die Beiträge in den Sozialfonds und in den Spitalsfonds. Dazu sind rund 250.000 Euro für die Erneuerung der Wasserversorgung im Bereich Stutz – Hohlweg sowie 55.000 Euro für neue Funkwasserzähler vorgesehen. Weitere große Posten sind die Erstellung eines Kanalkatasters mit 230.000 Euro und die Sanierung des Römerwegs und die Asphaltierung des Radwegs Herzogenried mit rund 180.000 Euro. Außerdem sind verschiedene Anschaffungen für die Mittelschule geplant, die mit rund 50.000 Euro zu Buche schlagen. Für die Erstellung eines Räumlichen Entwicklungsplanes wurden ebenso rund 50.000 Euro budgetiert.

Reduktion der Schulden

Der Finanzierungsvoranschlag 2020 weist eine Mittelaufbringung von rund 9,3 Millionen Euro auf –  eine Entnahme aus den liquiden Mitteln von 420.000 Euro ist vorgesehen, um das Budget ausgeglichen zu gestalten. „Es handelt sich wiederum um eine sehr umsichtige Budgetierung, bei der die Zielsetzung der weiteren Reduktion des Schuldenstands erreicht wird“, so Gemeindeamtsleiter Issa Zacharia. Der Schuldenstand wird damit im Jahr 2020 um 940.000 Euro reduziert. MIMA