Rankweiler Bauhof auf schmaler Spur unterwegs

Vorarlberg / 09.01.2020 • 09:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erich Huber und Karl Kühne (Bauhof Meiningen), Bürgermeister Thomas Pinter (Meiningen), Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall, Wilfried Ammann (Bauhof Rankweil) und der neue Schmalspurtraktor. MARKTGEMEINDE

Marktgemeinde modernisiert ihren Fuhrpark mit neuem Schmalspurtraktor. Nachbargemeinde übernimmt altes Fahrzeug und den Winterdienst in Brederis.

Rankweil, Meiningen Die Marktgemeinde Rankweil hat einen neuen Schmalspurtraktor angeschafft. Zum Einsatz wird das Fahrzeug unter anderem für den Winterdienst, aber auch für Reinigungsarbeiten oder die Grünraumpflege auf engen Wegen kommen. Die größten Vorteile dieses Schmalspurtraktors sind – laut dem Rankweiler Bauhofleiter Wilfried Ammann – die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten sowie die Kompatibilität mit vorhandenen Anbaugeräten wie beispielsweise der Frontkehrmaschine und der Schneefräse. Die Kosten für den neuen Schmalspurtraktor belaufen sich auf 68.000 Euro inklusive Winterausrüstung wie Schneepflug oder Splitt-Streuanlage.

Das alte Fahrzeug mit Baujahr 2003 ist von der Gemeinde Meiningen übernommen worden, welche damit im Zuge der Gemeindekooperation mit Rankweil künftig den Winterdienst für Rad- und Gehwege in Brederis betreuen wird.

Insgesamt verfügt die Marktgemeinde Rankweil über zwei E-Autos für Essen auf Rädern sowie je ein E-Nutzfahrzeug für die Abfallentsorgung und für die Gartenarbeiten. Dazu kommen zwei E-Bikes für den Bauhof, ein E-Bike für die Gemeindepolizei und ein E-Bike für Mitarbeitende im Rathaus. Darüber hinaus verfügt Rankweil über mehrere mit Kraftstoff betriebene Lkw, Kleinbusse, Autos und Mopeds. Bei Neuanschaffungen prüft die Marktgemeinde stets, ob umweltfreundliche Alternativen sinnvoll sind. Damit entspricht Rankweil den Anforderungen an eine e5-Gemeinde – einem Landesprogramm für Energieeffizienz. Seit dem Jahr 2004 ist Rankweil eine e5-Gemeinde und befindet sich derzeit auf der vierten von fünf möglichen Stufen.