Farbbomben-Anschlag auf FPÖ-Landesgeschäftsstelle

Vorarlberg / 10.01.2020 • 18:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Landesgeschäftsstelle der Vorarlberger Freiheitlichen in Bregenz wurde von Unbekannten mit Farbbomben beworfen. VN/GS

Vorarlberger Freiheitliche sind empört. Landesgeschäftsführer Christian Klien spricht von geplanter Aktion.

Bregenz Donnerstagfrüh, Arbeitsbeginn bei der FPÖ-Landesgeschäftsstelle an der Arlbergstraße in Bregenz. Für die Mitarbeiter beginnt der Tag mit einem Schrecken: Mehrere schwarze Farbflecken verschandeln die Fassade der Geschäftsstelle an der Front zur Straße. Hier war jemand mit Farbbomben am Werk. Das Vandalenwerk kann nur in der vergangenen Nacht geschehen sein, denn: „Der letzte Mitarbeiter verließ das Büro am Mittwochabend um 20.40 Uhr, da war noch nichts“, sagte Vorarlbergs FP-Landesgeschäftsführer Christian Klien am Freitag den VN. Noch am selben Tag wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.

Ermittlungen laufen

Diese überlässt die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung laut Sprecher Horst Spitzhofer dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). „Weil das so üblich ist bei Aktionen mit Verdacht auf politische Motive“, begründete Spitzhofer. Irgendwelche Hinweise oder Spuren auf den oder die Täter gibt es noch nicht, fügte er hinzu.

„In der Nacht von gestern auf heute wurde die Fassade unserer FPÖ-Landesgeschäftsstelle in Bregenz verwüstet. Es ist erschreckend, mit welchen Methoden offensichtlich manche gegen Andersdenkende kämpfen!“, empörten sich die Vorarlberger Freiheitlichen via Facebook am Donnerstag.

Beträchtlicher Schaden

Landesgeschäftsführer Klien sprach von einem beträchtlichen Schaden, der angerichtet wurde. „Es war eine geplante Aktion“, ist auch er von politischen Motiven überzeugt. Er hoffe nicht, dass die Regierung solchen Vandalismus gutheiße.  „Die linksgerichteten Parteien sind nun aufgerufen, auf solche Täter in ihren Kreisen entsprechend einzuwirken“, fügte er hinzu.