Schlins wurde zur Narrenhochburg

Vorarlberg / 12.01.2020 • 18:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vanessa, Celine und Janine von den Frastanzer Schneggahüslern. Da kommt Stimmung auf!VN/Lerch
Vanessa, Celine und Janine von den Frastanzer Schneggahüslern. Da kommt Stimmung auf!VN/Lerch

Insgesamt 7000 Faschingsbegeisterte feierten beim 38. Landesnarrentag in der Walgau-Gemeinde.

Schlins Michael Muhr hatte allen Grund, mit der Sonne um die Wette zu lächeln: „Die Ausrichtung des Landesnarrentags ist der absolute Höhepunkt für uns als Verein“, sagt Muhr, Obmann der Schlinser Jagsberg Narra, stolz. Er und sein Team erhielten die Belohnung für die über einjährige Vorbereitungszeit, die nötig war, um für den 38. Landesnarrentag in Schlins die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Gewürdigt wurde das auch von Petrus, welcher der Veranstaltung Sonnenschein und einen wolkenlosen Himmel bescherte. Der Landesnarrentag ist der offizielle Auftakt für die fünfte Jahreszeit.

Die Bevölkerungszahl der 2400-Einwohner-Gemeinde Schlins, in welcher der Landesnarrentag erstmals ausgerichtet wurde, hat sich durch die vielen Mäschgerle und Zaungäste kurzzeitig verdreifacht. 4000 Faschingsbegeisterte sind zusätzlich zu den 120 Gruppen mit 3000 aktiven Mitgliedern gekommen. 300 freiwillige Helfer waren für einen reibungslosen Ablauf im Einsatz. Offiziell ausgerufen wurde die fünfte Jahreszeit pünktlich um 11:11 Uhr dieses Jahr zum letzten Mal von Michl Stocklasa, der nach acht Jahren als Präsident des Verbands Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden sein Amt heuer niederlegt: „Man darf den Schlinser Jagdberg Narra, die heuer ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, gratulieren, sie haben gezeigt, dass mit viel Engagement so ein großes Vorhaben gelingen kann“, zeigt sich Stocklasa im Gespräch mit den VN zurecht begeistert.

Guggamusik und Gilden

Die Walgaugemeinde wurde schon am frühen Vormittag in eine Klangwolke gehüllt, als Guggamusik, Gilden, Prinzenpaare und Fanfarenzüge entlang eines dichten Besucherspaliers ins Zentrum marschierten, um sich dort lautstark bemerkbar zu machen. Fantasie war bei den bunt geschmückten Wagen genauso angesagt wie bei den zahlreichen prachtvollen Fasnatsgewändern. Die Gruppen wurden nach Bezirken geordnet vom Startplatz losgeschickt und so herrschte farbenfrohes und ausgelassenes Treiben bei den Mäschgerle vom Leiblachtal bis ins Montafon und vom Bregenzerwald bis Feldkirch. VN-MIH

Werner (l.) und Maeki von der Fasnatzunft Oberschorbach hatten Spaß.
Werner (l.) und Maeki von der Fasnatzunft Oberschorbach hatten Spaß.
Bei James konnten sich die zahlreichen Faschingsbegeisterten stärken.
Bei James konnten sich die zahlreichen Faschingsbegeisterten stärken.
Auch die Kleinen waren begeistert und strahlten mit der Sonne um die Wette.
Auch die Kleinen waren begeistert und strahlten mit der Sonne um die Wette.
Kunstvoll geschminkt waren Mike und Yvonn vom Fasnachtverein Heuler.
Kunstvoll geschminkt waren Mike und Yvonn vom Fasnachtverein Heuler.
Der Fantasie war bei der Gestaltung der Wagen keine Grenzen gesetzt.
Der Fantasie war bei der Gestaltung der Wagen keine Grenzen gesetzt.
Bunt geschminkte Mäschgerle.
Bunt geschminkte Mäschgerle.
Beeindruckten mit ihrem Paradetanz: Julia, Justine und Kira von der Garde Lauterach.
Beeindruckten mit ihrem Paradetanz: Julia, Justine und Kira von der Garde Lauterach.
Clown Kasimir und Laura von der Funkenzunft Bludenz waren begeistert.
Clown Kasimir und Laura von der Funkenzunft Bludenz waren begeistert.