„Naturwärme Montafon“ macht sich zukunftsfit

Vorarlberg / 15.01.2020 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die naturwärme montafon wird künftig von der Firma Engie Energie GmbH betrieben.SYMBOLFOTO MEZNAR

Engie Energie übernimmt Montafoner Biomasseheizkraftwerk samt allen Verträgen

Montafon Das Montafon setzt weiter auf die Natur. Das Biomasseheizkraftwerk naturwärme montafon versorgt seit mittlerweile zehn Jahren knapp 300 Objekte in den Gemeinden Schruns, Tschagguns und Bartholomäberg mit umweltfreundlicher Fernwärme. Mit Holz aus der Region können jährlich rund 1,7 Millionen Liter Heizöl und damit rund 8000 Tonnen CO2 eingespart werden. Für einen weiteren Ausbau im Sinne eines vorbildlichen Klimaschutzes sind in den nächsten Jahren beträchtliche Investitionen notwendig. Für eine nachhaltige Sicherung der Wärmeversorgung wird deshalb mit der Firma Engie Energie GmbH ein starker Partner in das Unternehmen geholt.

Wichtige Investitionen

Für die Versorgungssicherheit und entsprechende Netzerweiterungen ist der neueste Stand der Technik notwendig. Aus diesem Grund sind in den nächsten Jahren beträchtliche Investitionen in das Biomasseheizkraftwerk nötig. Die Gesellschafter der naturwärme-montafon biomasse-heizkraftwerk Gmbh, das sind die Gemeinden Schruns, Tschagguns, Bartholomäberg, die Montafonerbahn AG sowie der Forstfonds des Standes Montafon, haben sich deshalb entschlossen, einen professionellen Partner an Bord zu holen und damit die Wärmeversorgung für die Kunden und die Gemeinden nachhaltig zu sichern.

Mit der Engie Energie GmbH, einem Schwesterunternehmen der Engie Kältetechnik GmbH aus Lauterach, konnte ein Unternehmen mit viel Erfahrung in der Energieversorgung als neuer Betreiber des Biomasseheizkraftwerkes gewonnen werden. Engie hat das Ziel, das Biomasseheizkraftwerk und die Versorgung der Kunden mit umweltfreundlicher Wärme mit den bestehenden Mitarbeitern weiter auszubauen. Das Fernwärmenetz wird zukünftig sukzessiv erweitert und die Kunden sowie das Heizwerk mit neuester Technik ausgestattet. Die Region hat mit Engie einen innovativen Partner für CO2-neutrale und nachhaltige Energietechnik gefunden, der vertraglich vereinbart, auch künftig Waldhackgut aus dem Montafon bezieht.

Alle Verträge bleiben gültig

Für die Kunden ändert sich nichts. Engie wird die bestehenden Versorgungsverträge übernehmen und bietet darüber hinaus Vertragsverlängerungen zu den bisherigen Konditionen an. Für alle Kunden besteht absolute Versorgungssicherheit und Vertragsgarantie. „Wir sind überzeugt, mit Engie als neuem Eigentümer die Naturwärme Montafon langfristig als regionales Biomasseversorgungsunternehmen zu sichern und damit Investitionen in eine zukünftige Energieversorgung zu garantieren“, sind sich alle Beteiligten sicher.

Aktuell werden gesellschaftsrelevante Detailverhandlungen geführt, die in den nächsten Wochen abgeschlossen werden sollen. Danach wird das Ergebnis präsentiert.