Tödlicher Vorfall beim Bundesheer

Vorarlberg / 15.01.2020 • 22:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der verstorbene Grundwehrdiener war für die Bewachung einer Radarstation auf der Amerlugalpe (Vorderälpele) eingeteilt. symbol vn/paulitsch
Der verstorbene Grundwehrdiener war für die Bewachung einer Radarstation auf der Amerlugalpe (Vorderälpele) eingeteilt. symbol vn/paulitsch

Rekrut aus Salzburg starb bei Wachdienst in Frastanz.

Frastanz Drama beim Militär: In der Nacht auf Mittwoch hat sich nach derzeitigem Wissensstand ein als Wache eingeteilter Grundwehrdiener aus Salzburg auf der Amerlugalpe im Gemeindegebiet von Frastanz selbst gerichtet. Die anderen dort stationierten Soldaten seien in der Unterkunft gewesen, als sie in den frühen Morgenstunden den Schuss vernommen haben, hieß es. Sie hätten daraufhin den Rekruten gefunden.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet, laut Bundesheer-Pressesprecher Oberst Michael Kerschat wurde vom Militär eine interne Ermittlungskommission eingerichtet, auch die Polizei ist mit Erhebungen betraut. Derzeit gebe es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Im Rahmen der Luftraumüberwachungsmission „Dädalus“ zum Schutz des Weltwirtschaftsforums in Davos ist eine Radaranlage des Bundesheeres auf der Amerlugalpe stationiert. Diese wird von Soldaten aus Salzburg betreut. Wachsoldaten wird im Rahmen ihrer Aufgaben Munition ausgegeben.

Der verstorbene Grundwehrdiener war für die Bewachung einer Radarstation auf der Amerlugalpe (Vorderälpele) eingeteilt. VN/paulitsch
Der verstorbene Grundwehrdiener war für die Bewachung einer Radarstation auf der Amerlugalpe (Vorderälpele) eingeteilt. VN/paulitsch