Einspruch gegen Speicherteich-Projekt der SiMo erhoben

Vorarlberg / 16.01.2020 • 19:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

St. Gallenkirch Der Zwist um die Errichtung des Speicherteichs Schwarzköpfle geht in die nächste Runde. Mitte Dezember hatte die Landesregierung befunden, dass für die Errichtung des Speichersees im Skigebiet der Silvretta Montafon keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich sei. Bereits damals hatte Naturschutzanwältin Katharina Lins Kritik geäußert. Nun ging sie einen Schritt weiter und erhob beim Bundesverwaltungsgericht in Wien Einspruch gegen diese Entscheidung. „Es kann nicht sein, dass es ein Antragsteller in der Hand hat, ob es ein UVP-Verfahren gibt oder nicht“, übt Lins harsche Kritik an der ihrer Ansicht nach schwammigen Gesetzeslage. Aus Sicht des Landes sind der Verzicht auf den Skipistenbau sowie die Reduktion der Teichgröße maßgeblich für die Entscheidung gewesen. Bis zum 24. Jänner haben auch NGOs noch die Möglichkeit, zum vorliegenden Bescheid Stellung zu nehmen. Laut Lins ist noch mit mehreren Beschwerden zu rechnen. Die endgültige Entscheidung, ob es zum Bau des Speichersees kommt oder nicht, wird damit noch länger auf sich warten lassen. VN-JS