Schneefall bis fast ins Tal küsste das Bödele wach

Vorarlberg / 19.01.2020 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Teresa (links) und Clara aus Altach genossen die weiße Pracht auf dem Bödele. Endlich konnten sie wieder einmal die Ski anschnallen.<span class="copyright"> VN/Steurer</span>
Teresa (links) und Clara aus Altach genossen die weiße Pracht auf dem Bödele. Endlich konnten sie wieder einmal die Ski anschnallen. VN/Steurer

Erstmals seit dem 15. Dezember des Vorjahrs gab es Skibetrieb am Dornbirner Hausberg.

Dornbirn Noch am vergangenen Freitag war Hoffen angesagt. „Wir stehen in Bereitschaft“, teilte Walter Bär, Betriebsleiter der Dornbirner Skilifte, den VN mit. Tatsächlich war das Hoffen nicht umsonst. In der Nacht von Freitag auf Samstag erlebten die Helfer am Bödele endlich einmal das, worauf sie so lange und so sehnsüchtig gewartet hatten: Es begann zu schneien und es schneite auf dem als Schneeloch bekannten Dornbirner Hausberg zwar nicht im Übermaß, aber immerhin genug. Genug, um mit allen verfügbaren Helfern auszurücken und die Skipisten der Bödele-Lifte herzurichten.

20 bis 60 Zentimeter

„Es sind circa 20 Zentimeter geworden“, freute sich der Betriebsleiter des Hochälpeleliftes, Rudolf Denz, auch noch zu einem Zeitpunkt, als es schon längst wieder zu schneien aufgehört hatte. Genau 20 Zentimeter Schnee waren notwendig, um die Pisten beim Hochälpelelift befahrbar zu machen.

„An der Talstation hat es 20 Zentimeter, oben am Berg haben wir sogar bis zu 60 Zentimeter gemessen“, teilte Denz mit. Die Verantwortlichen des Bödele-Skigebiets wurden auf eine lange Geduldsprobe gestellt. Nur einmal in diesem Winter konnten sie die Pisten für den Skibetrieb freigeben. „Das war zwischen dem 13. und dem 15. Dezember. Danach war Schluss“, verweist der Hochälpele-Betriebsleiter auf die lange schneelose Zeit auf dem knapp über 1100 Meter gelegenen Wintersportgebiet, das viele Menschen aus dem Rheintal so gerne aufsuchen.

Das können sie zum Skifahren in nächster Zeit wieder tun. Es gibt zwar auf absehbare Zeit keinen Schnee mehr, aber wenigstens auch keinen Regen, der das weiße Gold verschwinden lassen würde. Das Wetter wird wieder so, wie es lange war: sonnig und mild mit Temperaturen über null.