Nenzinger Ortskern mitdenken

Vorarlberg / 21.01.2020 • 16:59 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Über eine Onlineplattform können alle Bürger bis zum Wochenende ihre Wünsche noch äußern. EM
Über eine Onlineplattform können alle Bürger bis zum Wochenende ihre Wünsche noch äußern. EM

Auf einer Onlineplattform werden Ideen gesammelt.

Nenzing „Vorarlberg Mitdenken“ nennt sich eine Onlineplattform, in der es durch Bürgerbeteiligung Vorarlberger Gemeinden, Regionen und dem Land ermöglicht wird, sich weiterzuentwickeln. Diese Woche kann dabei noch über die künftige Gestaltung des Dorfzentrums von Nenzing diskutiert werden, im Vorfeld findet schon ein Workshop für Interessierte statt. „Der Nenzinger Ortskern soll weiterentwickelt werden. Damit die Weiterentwicklung möglichst den Wünschen und Bedürfnissen aller Bewohner entspricht, möchten wir Ideen und Inputs sammeln“, erklärt der Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler. „Aus diesen Ideen sollen Konzepte und schließlich mittel- und langfristige Maßnahmen zur Gestaltung entstehen.“

Vom Mitdenken ins Tun

Ideen gibt es viele: „Mehr Geschäfte, damit Nenzing zum Haupteinkaufsort in der Region wird“ wünscht sich etwa ein Bürger, der sich unter dem Pseudonym „Teilnehmer 871“ an der Umfrage beteiligt hat. Das gastronomische Angebot – von der Eidiele bis zum Dönerstand – sowie die künftige Kirchplatzgestaltung und die damit zusammenhängende Verkehrsplanung im Ortskern sind ebenfalls immer wieder genannte Themenbereich. Ein weiterer, öfters genannter Wunsch in Nenzing ist auch die Belebung des Ramschwagplatzes. Auch in der Walgauer Marktgemeinde ist der Wunsch nach leistbarem Wohnraum groß und wird im Rahmen der Umfrage genannt, ebenso der Bedarf an zusätzlichen Sportflächen im Gemeindegebiet. Auch in Sachen Öffentlicher Personennahverkehr gibt es scheinbar verbesserungspotenzial. So wird unter anderem eine bessere Anbindung der Parzellen Latz und Gurtis gewünscht. Alle Wünsche und Anregungen gibt es übrigens unter https://vorarlberg.mitdenken.online nachzulesen. Bis zum Wochenende haben Bürger noch die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen einzubringen.

Von Wunsch und Wirklichkeit

Freilich: Was davon umsetzbar ist, wird nicht in der Gemeindestube allein entschieden. „Die Ideen der Bevölkerung werden zu Empfehlungen zusammengefasst“, erläutert Bürgermeister Kasseroler die weitere Vorgangsweise. In weiterer Folge werden die dabei empfohlenen Handlungsstrategien für die Dorfkernentwicklung von den Gemeindepolitikern beschlossen“, fügt er hinzu. An den bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im März neu gewählten Politikern wird es danach liegen, diese Strategien in der folgenden Amtsperiode weiterzuverfolgen bzw. umzusetzen. EM

„Die Ideen der Bevölkerung werden zu Empfehlungen zusammengefasst.“