Gemeinden bei Vignettenbefreiung unterschiedlicher Meinung

Vorarlberg / 23.01.2020 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Freie Fahrt von Hörbranz bis Hohenems: Seit Mitte Dezember können Pkw auch ohne Vignette die A 14 benutzen. Die Mautbefreiung hat Bürgermeister auf den Plan gerufen. Hohenems, Altach und Lustenau wehren sich gegen die Maßnahme, eine Klage ist in Vorbereitung. Am Dienstag wurden erste Verkehrszahlen präsentiert, die vieles erlauben, aber keinen konkreten Rückschluss auf die Auswirkungen der Mautbefreiung. Wesentliche Veränderungen der Verkehrsflüsse seien bisher nicht feststellbar, heißt es beim Land. Der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger sieht jedoch bereits einen Keil zwischen die Gemeinden getrieben. Dass Uneinigkeit herrscht, ist unbestritten. Gestern meldeten sich die Bürgermeister des von der Vignettenflucht geplagten Siedlungsg­raumes, Markus Linhart (Bregenz), Ernst Blum (Fußach), Herbert Sparr (Höchst), Karl Hehle (Hörbranz) und Michael Simma (Lochau) sowie Bürgermeisterin Eva-Maria Mair (Hard) zu Wort. Sie fordern auf Basis der ersten Zahlen, dass die vom Nationalrat beschlossene Vignettenbefreiung fortgesetzt und bis Februar 2021 evaluiert werden soll.