ISO-Zertifikate machen Qualität des Dornbirner Stadtkrankenhauses messbar

Vorarlberg / 23.01.2020 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Standardisierter Prozess: Bei der Dosierung von Medikamenten gilt das Vier-Augen-Prinzip. VN/Hartinger
Standardisierter Prozess: Bei der Dosierung von Medikamenten gilt das Vier-Augen-Prinzip. VN/Hartinger

dornbirn Die Qualität in einem Krankenhaus ist entscheidend, geht es doch um das wichtigste Gut: die Gesundheit. „Durch regelmäßige Patientenbefragungen wissen wir, dass 98 Prozent der Patienten mit dem Behandlungserfolg zufrieden sind“, streut die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann der Arbeit der Krankenhausmitarbeiter Rosen. Jedoch soll die Qualität nicht nur spürbar, sondern auch messbar sein.

Diese Qualität ist nun durch zwei neue ISO-Zertifikate greifbarer. „Wir müssen den Leitspruch ,In besten Händen‘ erfüllen können. Dies geht nur durch Weiterentwicklung“, erklärt Verwaltungsdirektor Klaus Fornetran bei der Präsentation der Zertifikate im Stadtkrankenhaus. Eines davon ist der weltweit bekannte Standard für die Zertifizierung des Qualitätsmanagements. „Für ein gelingendes Qualitätsmanagement sind die Mitarbeiter von Bedeutung“, so Fornetran weiter. Dies bedeute sich auf standardisierte Arbeitsprozesse einzulassen. „Die Verbesserung der Prozesse lässt sich auch an der Zufriedenheit der Mitarbeiter ablesen. Diese ist überdurchschnittlich hoch“, weiß Chefarzt Walter Neunteufel. Die zweite Norm umfasst die Bereiche Gesundheitswesen und medizinische Dienstleistungen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Patientenversorgung, Risikomanagement und Personalentwicklung.

Die Krankenhaus-Verantwortlichen planen heuer, die Prozesse in der Ambulanz zu verbessern. Der Entbindungsbereich soll auch angepasst werden. Ende 2020 werden die sieben neuen Operationssäle voll einsatzfähig sein. „Wir suchen 13 Pflegemitarbeiter und haben 1,5 zusätzliche Arztstellen eingeplant“, gibt Krankenhausreferent Martin Ruepp einen Ausblick. So sollen Wartezeiten verkürzt werden.