Kräftige Investition in Elementarpädagogik

Vorarlberg / 23.01.2020 • 19:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Land stellt dieses Jahr 75 Millionen Euro zur Verfügung.

Bregenz Heute geht österreichweit der alljährliche Tag der Elementarbildung über die Bühne. In Vorarlberg sollen dieses Jahr rund elf Prozent mehr als im Vorjahr in diesen Bereich investiert werden, wie Landeshauptmann Markus Wallner und die zuständige Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink ankündigten: „Wer Kinder ganzheitlich fördern und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen will, muss für Kinder und Eltern ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges elementarpädagogisches Angebot bereitstellen.“

Konkret werden die rund 75 Millionen Euro in Betreuungspersonalkosten, Qualitätssicherung, infrastrukturellen Ausbau und in die Leistbarkeit der Elterntarife investiert. In jüngster Zeit wurden weitere Schritte gesetzt, etwa die neu organisierte Abteilung IIa – Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft, die im Amt der Landesregierung ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Juli des vergangenen Jahres wurden die beiden Fachbereiche Kindergarten und Kinderbetreuung zu dem neuen Fachbereich Elementarpädagogik zusammengeführt. „Durch die Zusammenlegung wurden die Kompetenzen sinnvoll gebündelt und in Sachen Verwaltungsvereinheitlichung eine vernünftige Weiterentwicklung erreicht, die den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Eltern entspricht und den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung trägt“, betont Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Bei der Gruppenanzahl in elementarpädagogischen Betreuungseinrichtungen lässt sich eine Steigerung feststellen. Seit dem Jahr 2014 sind circa 90 neue Gruppen in elementarpädagogischen Einrichtungen entstanden. „Der Ausbau an Betreuungsplätzen wird weiter konsequent vorangetrieben“, kündigt Schöbi-Fink an. Auch an weiteren Schwerpunkten wie etwa Weiterbildungen werde gearbeitet.

„Mit dem Fachbereich Elementarpädagogik wurden Kompetenzen sinnvoll gebündelt.“