Energieautonomie geht in nächste Runde

Vorarlberg / 24.01.2020 • 19:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Erste Umsetzungsperiode der Energieautonomie steuert auf Finale zu.

Wolfurt Das Ziel der Energieautonomie Vorarlberg ist ambitioniert: Bis zum Jahr 2050 soll in gleichem Ausmaß Energie aus erneuerbaren Energieträgern bereitgestellt werden, wie im Land verbraucht wird. Nun steuert die erste Umsetzungsperiode auf ihr Finale zu. 2010 haben sich rund 80 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger in vier Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, um Maßnahmen zu definieren und deren Umsetzung zu begleiten. Daraus wurden insgesamt 101 enkeltaugliche Maßnahmen abgeleitet, die eine breite Themenpalette von Energieeffizienz in Gebäuden, über Mobilität bis hin zur Industrie abdecken.

Über diese wurde von den vier Arbeitsgruppen am Donnerstagabend im Cubus Wolfurt Resümee gezogen. Darauf aufbauend werden in einer zweiten Umsetzungsphase neue Ziele bis 2030 ausgearbeitet.

„Wir müssen unsere Anstrengungen deutlich intensivieren“, betonte Landesrat Johannes Rauch. Der Landtagsbeschluss zum Klimanotstand und die „Mission Zero V“ würden dabei als Leitlinien gelten. „Wir befinden uns in einem Transformationsprozess, in dem wir alle gefordert sind“, sagte Umweltlandesrat Rauch. Die bereits heute deutlich spürbaren Klimaveränderungen würden zeigen, dass sich niemand der Herausforderung Klimaschutz entziehen könne.

Bis 2030 sollen zum Beispiel der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiebedarf auf 50 Prozent gesteigert und die CO2-Emissionen im Mobilitätsbereich um 36 Prozent reduziert werden.