Ende einer Ära bei den Dornbirner Roten

Vorarlberg / 27.01.2020 • 18:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Markus Fäßler ist Dornbirner SP-Chef.
Markus Fäßler ist Dornbirner SP-Chef.

Markus Fäßler ist der Nachfolger von Gebhard Greber als SPÖ-Stadtparteichef.

Dornbirn. Nach 20 Jahren als Vorsitzender der Dornbirner SPÖ stellte Gebhard Greber sein Amt nun offiziell zur Verfügung. Zum Nachfolger wurde von der Mitgliederversammlung Stadtrat Markus Fäßler einstimmig gewählt. Er geht bei den Kommunalwahlen im März auch als Bürgermeisterkandidat ins Rennen. Die Weichen für einen Wechsel an der Parteispitze hat Greber, der heuer 65 wird und 24 Jahre lang Stadtrat war, bereits voriges Jahr selbst gestellt, indem er Markus Fäßler (39) anstelle von Werner Posch, der sich aus beruflichen Gründen aus der Stadtregierung zurückzog, in die Stadtregierung holte. Greber, der noch bis zu den Gemeindewahlen Stadtrat bleibt, erklärt seinen Rücktritt mit einem notwendigen Generationswechsel. Er traut seinem Nachfolger zu, den Weg der Dornbirner SPÖ fortsetzen zu können. Das wird nicht einfach sein, denn Greber konnte für die Dornbirner SPÖ, anders als etwa auf Landesebene, bei den Kommunalwahlen ständig Erfolge einfahren. Immerhin ist die SPÖ in Dornbirn mit einem Stimmenanteil von über 20 Prozent zweitstärkste Fraktion in der Stadtvertretung.

Ein Neuling in der Stadtpolitik ist Fäßler nicht, denn er ist seit 15 Jahren Mitglied der Stadtvertretung. „Seine große Stärke ist es, dass er sehr gut auf Leute zugehen kann, ihnen zuhört und ihre Anliegen aufgreift“, ist Greber überzeugt, den richtigen Mann für die Führung der Stadtpartei gefunden zu haben. HA