Mehr Verletzte bei Wintersportunfällen

Vorarlberg / 29.01.2020 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ursachen sind zu hohe Geschwindigkeiten auf den Pisten und Fitnessmangel.

Schwarzach, Wien Auf Österreichs Pisten verletzen sich laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit jedes Jahr rund 30.000 Skifahrer und Snowboarder (2018: 30.900 und 2015: 28.000). Statt zu sinken, steigt die Zahl der Unfälle. Knapp sechs von zehn Verletzungen sind Knochenbrüche, gefolgt von Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. Zu den häufigsten Unfallursachen zählen zu hohe Geschwindigkeiten und geringe körperliche Fitness. „Um Verletzungen vorzubeugen, ist die Ausrüstung sehr wichtig – das allein aber ist zu wenig. Die Kenntnis der FIS-Verhaltensregeln und ein gutes Warm-up vor der ersten Abfahrt gehören unbedingt dazu“, so Kurt Svoboda, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO. Wer seine Skitage entspannt genießen möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Rücksichtnahme, passende Ausrüstung und die richtige Risikoeinschätzung können Unfälle verhindern.

Gewarnt wird vor dem freien Skiraum, er ist weder markiert noch präpariert, nicht kontrolliert und birgt Risiken.