Gleiches Recht für alle am Jahnplatz

Vorarlberg / 30.01.2020 • 09:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Künftig begegnen sich am Jahnplatz alle Verkehrsteilnehmer auf Augenhöhe. Das soll auch für mehr Sicherheit sorgen. VN/STIPLOVSEK

Ab Montag, 3. Februar, gilt dieser Bereich als neue Begegnungszone.

Feldkirch Seit der Fertigstellung des Quartiers „Am Jahnplatz“ und damit einhergehend der direkten Anbindung an den Bahnhof wurde in diesem Bereich eine hohe Fußgänger- und Radfrequenz festgestellt. In der letzten Stadtratssitzung wurde daher deshalb beschlossen, im Bereich Saalbaugasse/Wichnergasse/Jahnplatz eine Begegnungszone umzusetzen. Schon am 3. Februar tritt die Verordnung in Kraft.

Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmer

Ab kommenden Montag wird somit nicht nur das flächige Queren möglich sein, sondern auch die Fußgänger und Radfahrer den Pkw gleichgestellt. Die Durchfahrt von der Wichnergasse in Richtung Bahnhof ist dann ausschließlich für Fahrradfahrer möglich. „In einer Begegnungszone sind alle Verkehrsteilnehmer gleichgestellt. Deshalb sind gegenseitige Rücksichtnahme und vorausschauendes Handeln notwendig“, wie auch Bürgermeister Wolfgang Matt festhält. Im Klartext heißt das: Fußgänger dürfen fortan die gesamte Fahrbahn benutzen, für Fahrzeuge und Radfahrer gilt Tempo 20 und Parken ist nur an den dafür gekennzeichneten Stellen erlaubt. Zu beachten ist außerdem die Halteverbotszone für Wichnergasse, Jahnplatz, Saalbaugasse und Waldfriedgasse. Das bedeutet konkret: Halten und Parken darf man nur noch auf gekennzeichneten Stellflächen, sprich markierte Parkflächen für ein- und mehrspurige Kraftfahrzeuge, Taxistandplätze, Abstellflächen für dauernd stark gehbehinderte Personen, Ladezonen sowie Stellflächen für Reisebusse, Krankentransporte, Elektrofahrzeuge oder Carsharing.