Legendäre Ballnacht der Altenstädtner Fasnat Zunft

Vorarlberg / 30.01.2020 • 13:40 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Bürgermeister Wolfgang Matt mit Gattin Ingrid, dem AFZ-Prinzenpaar Michael II. und Elena I. sowie AFZ-Präsident Matthias C. Köchle. UYSAL

Zunftmitglieder, prominente Ehrengäste und das „Montfortstädter Fußvolk“ bildeten ein einziges großes und feierndes Narrenvolk.

FELDKIRCH Das Ballkleid zurecht gezupft, die Krawatte gebunden, den AFZ-Orden um den Hals gelegt – und schon konnte es losgehen: Am vergangenen Wochenende ging’s närrisch zu in der Montfortstadt. Die Altenstädtner Fasnat Zunft hatte zum 46. Ball ins Feldkircher Montforthaus geladen. Gleich zu Beginn begrüßten Präsident Matthias C. Köchle, Vizepräsident Daniel Nesler und das Prinzenpaar Prinzessin Elena I. und Prinz Michael II. die zahlreichen Festgäste, darunter Bürgermeister Wolfgang Matt mit Gattin Ingrid, Vizebürgermeisterin Gudrun Petz-Bechter mit Gatte Christoph, die Stadträte Benedikt König mit Gattin Catherine sowie Daniel Allgäuer und Thomas Spalt. Auch die Ortsvorsteher Doris Wolf (Nofels) mit Gatte Michael, Manfred Himmer (Tosters) mit Conny, Peter Stieger (Gisingen) mit Birgit und Gabriele Graf (Tisis) waren der Einladung gefolgt. Weitere Ehrengäste des Abends waren Landesrätin Barbara Schöbi-Fink mit Gatte Philipp, Landtagsabgeordnete Andrea Kerbleder mit Gatte Markus und FPÖ-Landesparteivorsitzender Christof Bitschi mit Julia.

Jürgen, Beate, Aaron, und Alex waren genauso mit dabei wie...
Jürgen, Beate, Aaron, und Alex waren genauso mit dabei wie...
... Dominique, Martin, Edith und Eberhard.
... Dominique, Martin, Edith und Eberhard.

Sketche und Musik

Nach dem Aufmarsch der Lustenauer Garde folgte ein humorvoller Sketch mit Christian Urban und „Tochter“ Tamara Bargetz. Ein Neugeborenes soll Paris getauft werden, der Ort, an dem es gezeugt wurde. „Sei froh, dass du nicht ‚Dogana‘ heißt“, scherzte der „Vater“. Witzige Anekdoten folgten über die Entwicklung typischer Vorarlberger Namen.

Ein weiterer Höhepunkt zum Mitschunkeln und -singen gleich zu Beginn: Die „Naflasänger“ (Gerhard Bargetz, Mike Walser, Jürgen Schuster, Rudi Rohrer, Anton Kraxner und Herbert Bargetz) dichteten ein Lied, gespickt mit Rundumschlägen in Richtung Feldkircher Parzellen. Besonders Gisingen musste – in gewohnter Manier – ordentlich einstecken. Nach einer harmonischen Einlage des Musikvereins XS betrat Herbert Wust mit seiner Büttenrede „Weinkohol“ die Bühne.

Senioren, „Fake-News“ und Tanz

Nach der Ordensverleihung und dem musikalischen Feuerwerk der Schneggahüsler Frastanz schritt die AFZ zur „Happy Hour im Seniorenheim“. Dort spielten Michael Nemetschke, Martina Büchel, Cornelia Büchel und Lisa-Maria Knobel unter der musikalischen Leitung von Gaby Walch humorvoll mit den Klischees im Altersheim. Lieder wie „Schifoahn“ wurden zu „Rollstuhlfoahn“… Und als der verkleidete Prinz dann ein Herzanfall bekam und sich mit einem „Hello again“ zurückmeldete, lachte das Publikum Tränen. Bei „Voradelberg heute“ zogen Daniel Blum, Jürgen Schuster, Sabrina Blum und Manuel Gallaun die Feldkircher Politik durch den Kakao.
Gisingens Berggorillas

„The Liners“ hatten wieder eine beeindruckende Choreografie auf die Beine gestellt. Im Anschluss schlüpfte Markus Lins diesmal nicht in die Rolle des Sandlers, sondern mimte den integrierten Hasan Mehmet. Mit seiner unnachahmlichen Art amüsierte er mit Provokationen. „In Gisingen wohnen gleich viele Berggorillas wie in Uganda: knapp 9400!“ Aus den Ortsvorstehern wurde Pamela Graf oder Pedro Stieger alias Roberto Blanco… Levis sei besonders gefährlich – der IS („Immer Stau“) mache der Bevölkerung zu schaffen. Mit dem Altenstädter Lied wurde das große Finale eingeleitet. Anschließend gab es Livemusik von „The Souljackers“. ETU