Potenzial als Standort für etwas Besonderes

Vorarlberg / 30.01.2020 • 18:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die zahlreichen Gäste im Botta in Lustenau nutzten den Abend zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.  Gemeinde
Die zahlreichen Gäste im Botta in Lustenau nutzten den Abend zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.  Gemeinde

Start-Up-Treff „Lustenow!“ soll Gründern Mut machen.

Dornbirn Einen inspirierenden Abend und eine Mut-Injektion für Firmengründer gab es kürzlich im BOTTA. Wettbewerbsteilnehmer und Interessierte konnten sich in gemütlichem Rahmen mit den „Lustenow!“-Machern austauschen. Mit „Lustenow!“ sucht die Gemeinde Gründerinnen und Gründer, die im Zentrum Lustenaus ein Start-Up in den Bereichen Handel, Handwerk, Gastronomie oder Dienstleistung verwirklichen möchten.  

Noch bis 1. März können Konzepte eingereicht werden – die fünf besten werden von einer Expertenjury prämiert und mit umfangreichen Leistungen unterstützt. Zahlreiche Experten, z.B. Unternehmens- und Steuerberater, Marketingfachleute und Banker, coachen die Gewinner in der Startphase. Beim Netzwerktreffen gab es Gelegenheit zum ersten Austausch mit den Experten und erfolgreichen Gründern. 

Durch den Abend führte Benedicte Hämmerle – selbst erfahrene Unternehmensberaterin und erfolgreiche Unternehmerin aus Lustenau. Die Unternehmerinnen Monika Hofer (Naturkosmetikmanufaktur blubonbon), Rebekka Gratzer-Konstantinidis (Feinkostladen Olivengrün) sowie Sebastian Rauch von der Bludenzer Fliesenmanufaktur Karak Tiles berichteten über die Anfänge ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Die inspirierenden Unternehmensgeschichten hatten etwas gemeinsam: viel Herzblut und der Fokus auf Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Julia Grahammer (Startupland Vorarlberg und Junge Wirtschaft), Unternehmensberater Stefan Grabher und Standortexperte Roland Murauer (CIMA Österreich) gaben wertvolle Inputs.

Teil der „Stadt Rheintal“

Roland Murauer, Projektbetreuer von „Lustenow!“, sprach Lustenau als Standort für die Zukunft ein positives Zeugnis aus. Als Teil der „Stadt Rheintal“ verfüge Lustenau über großes Potenzial als Standort für Besonderes und Spezielles. Das könne nicht nur die 24.000 Einwohner vermehrt ins Zentrum ziehen, sondern auch über die Grenzen hinaus Nachfrage erzeugen. Der Experte prophezeit dem stationären Handel, der nicht auf Masse, sondern auf Spezialisierung und eine klare Profilierung setzt, eine positive Zukunft. Denn das Bewusstsein für Qualität, Regionalität, Nachhaltigkeit und Authentizität sei bei den Konsumenten stark im Steigen.

Auch die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer streuten der Lustenauer Bevölkerung Rosen. Diese sei neugierig, loyal und habe ein hohes Qualitätsbewusstsein und hohe Kaufkraft. Positives Fazit und Motivation zum Abschluss: „Habt Mut, traut euch!“