Wolfurt schafft Haus der Möglichkeiten

Vorarlberg / 30.01.2020 • 10:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das alte Feuerwehrhaus wird zum Haus der Möglichkeiten.

Altes Feuerwehrhaus wird zum neuen Begegnungsraum für Familien.

Wolfurt Das frühere Feuerwehrhaus in Wolfurt diente die letzten Jahre als Raum für Ausweichklassen. Jüngst für die VS Bütze, die mit Beginn des laufenden Schuljahrs ihren neuen Campus beziehen konnte. Nun wird die alte Feuerwache zum Haus der Möglichkeiten und zum neuen Familientreffpunkt Strohdorf. Seit dem vergangenen Herbst besteht bereits ein Grobkonzept für den Familientreffpunkt. Erste Adaptierungen wurden vorgenommen. Einige familienfreundliche Angebote und erziehungsrelevante Angebote sind im Haus der Möglichkeiten, wie diese wichtige Raumreserve für Wolfurt inzwischen genannt wird, untergekommen. So fand das Caritas Lerncafé Platz, die Sprach- und Kompetenzförderung für Kinder wurde dort angesiedelt und neben den Deutsch- und Orientierungskursen werden auch Kommunikationsnachmittage abgehalten und Vereinen wird Raum geboten.

Platz für Kindergarten Strohdorf

Noch heuer soll der Kindergarten Strohdorf ins Haus der Möglichkeiten umziehen, bis er am Platz des bestehenden Rathauses in den nächsten Jahren einen neuen und dauerhaften Standort finden kann. Wolfurt wird rund eine Viertelmillion Euro investieren, um das Haus vorübergehend für den Kindergarten Strohdorf fit zu machen. Neben den Räumlichkeiten für den Kindergarten will Wolfurt hier einen Begegnungs- und Kommunikationsort für Familien etablieren. „Hier soll ein offenes Haus entstehen, in dem unterschiedliche Angebote für Kinder und Eltern zu finden sind, wo vieles besprochen wird, Probleme miteinander gelöst werden und Ideen mit Gleichgesinnten umgesetzt werden können“, informiert Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger. Keiner soll auf sich allein gestellt bleiben, sondern sich mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen austauschen können. „Unser Ziel ist, dass durch dieses Miteinander ein Netzwerk entsteht, eine Art Fangnetz, das es ermöglicht, dass kein Kind zurückgelassen wird“ wie Moosbrugger erläutert. HAPF