Buch plant Zukunft für Gemeinde und Bürger

Vorarlberg / 02.02.2020 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Entwicklung der Kommune Buch, so wie bei den gemeindeeigenen Grundstücken am „Rosa‘s Bühel“, bilden einen Schwerpunkt für die Verantwortlichen. mst
Die Entwicklung der Kommune Buch, so wie bei den gemeindeeigenen Grundstücken am „Rosa‘s Bühel“, bilden einen Schwerpunkt für die Verantwortlichen. mst

In der Gemeinde wird am räumlichen Entwicklungsplan gearbeitet.

Buch Seit dem vergangenen Sommer beschäftigen sich die Gemeindeverantwortlichen in Buch intensiv mit der Erarbeitung eines räumlichen Entwicklungsplans (REP). Auch in der Kleingemeinde ist die Raumplanung ein Dauerthema, zumal die Anzahl der Wohngebäude in den letzten zwei Jahrzehnten stark angestiegen ist.  

Konkret geht es in der Kleingemeinde um die Sicherung und die planerische Ausweitung von Lebensgrundlagen für die Bevölkerung bei Wohn- und Arbeitsräumen (gemeindeeigene Grundstücke für heimische Bauwerber, Ansiedelung Kleingewerbe und dergleichen), Erhaltung von Freiflächen für die bodenabhängige Lebensmittelerzeugung oder auch den qualitativen Umgang mit dem charakteristischem Landschaftsbild samt den nötigen Freiräumen. Unter Federführung von Expertin Maria Anna Schneider-Moosbrugger konnten die Mitglieder der Gemeindevertretung sowie des Ausschusses für Raumplanung, schon einige markante Orts- und landschaftsbildliche Ziele beraten und analysieren. Hierbei fanden neben einem Workshop auch zwei Begehungen im Gemeindegebiet statt, um in allen 18 Parzellen den aktuellen Stand dokumentieren zu können. Konkret geht es darum, wo künftig eine Entwicklung in den Siedlungsräumen in Zentrumsnähe oder in peripherer Lage stattfinden soll.

Zwischenzeitlich gibt es einen Erstentwurf zur strategischen Plangrundlage, die unter Einbeziehung der Bevölkerung (Fragebogen, Bürgerversammlung,…) komplettiert werden soll, ehe die Beschlussfassung durch die Gemeindegremien, letztendlich durch das Land Vorarlberg, folgt. Für die örtliche Politik ist das „REP“ eine transparente und verbindende Basis etwa bei Widmungsentscheidungen für die nächsten zehn Jahre. mst