Zwei Tourengeher von ­Lawine mitgerissen

Vorarlberg / 02.02.2020 • 22:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch der Notarzthubschrauber „Christophorus 8“ wurde zur Bergung der beiden Deutschen eingesetzt. symbol: HB
Auch der Notarzthubschrauber „Christophorus 8“ wurde zur Bergung der beiden Deutschen eingesetzt. symbol: HB

33-Jähriger wurde in Gargellen von seinem Bekannten aus Schneemassen befreit.

Gargellen Zwei deutsche Skitourengeher im Alter von 33 und 38 Jahren sind am Samstag in Gargellen in Vorarlberg von einer Lawine mitgerissen worden. Der 33-Jährige wurde dabei bis zum Kopf verschüttet, teilte die Polizei mit. Da sein 38-jähriger Bekannter aber auf den Schneemassen unverletzt zu liegen kam, konnte er seinen Freund befreien.

Die beiden Deutschen waren durch das Valzifenztal auf das Valzifenzerjoch aufgestiegen. Danach, es war um 14.30 Uhr, wollten sie nordseitig ins Vergaldatal abfahren. Rund 100 Meter unterhalb des Valzifenzerjoch löste der 33-Jährige bei der Abfahrt ein Schneebrett aus. Er selbst und auch sein zu diesem Zeitpunkt noch weiter obenstehende Bekannte wurden von der Lawine mitgerissen. Während der jüngere Skitourengeher bis zum Kopf verschüttet wurde, kam der 38-Jährige auf der Lawine unverletzt zum Liegen und begann sofort damit, seinen Kollegen aus dem Schnee zu befreien.

Danach wollten die beiden weiter in Richtung Tal abfahren. Da der 33-Jährige in der Lawine aber seine Skier verloren hatte, musste er zu Fuß absteigen. Weil das Vorankommen im Tiefschnee sehr schwierig war, setzten die beiden Deutschen um 16 Uhr einen Notruf ab. Sie wurden vom Polizeihubschrauber Libelle und dem Notarzthubschrauber C8 geborgen und aus einer Höhe von 2250 Meter ins Tal geflogen. Beide blieben unverletzt.