Ländle-FP nimmt externe Beratungsverträge unter die Lupe

Vorarlberg / 03.02.2020 • 15:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einsparungspotenzial, das externe Berater entdecken sollen, steht im Mittelpunkt eines Auftrages, den die Landesregierung an Private vergeben hat. APA

Freiheitliche hinterfragen in Anfrage an LH Markus Wallner (VP) externe Beratungsverträge der schwarz-grünen Landesregierung.

Bregenz Externe Beratungsaufträge, die die schwarz-grüne Landesregierung vergeben hat, stehen im Mittelpunkt einer Anfrage der Vorarlberger Freiheitlichen an LH Markus Wallner (VP). FP-Klubobmann Christof Bitschi: „Es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll und notwendig ist, Aufgaben, die eigentlich von der Landesregierung selbst wahrzunehmen wären, an externe Berater auszulagern und dadurch um viel Geld zuzukaufen.“

„Es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll und notwendig ist, Aufgaben, die eigentlich von der Landesregierung selbst wahrzunehmen wären, an externe Berater auszulagern.“

Christof Bitschi, FP-Klubobmann

Ein solches Vorgehen würde jedenfalls dem sparsamen Umgang mit Steuergeld widersprechen und schlussendlich zu Mehrausgaben statt zu Einsparungen führen. Vor diesem Hintergrund haben die Blauen jetzt eine Anfrage mit zehn Fragen eingebracht. Darin verlangen sie Auskunft darüber, welche Aufträge die Mitglieder der schwarz-grünen Landesregierung in den letzten Jahren an externe Berater vergeben haben und welche Kosten dem Land dadurch entstanden sind. Darüber hinaus wollen die Freiheitlichen wissen, welche Aufträge an externe Berater aktuell bestehen und wie hoch die Kosten für das Engagement des Beratungsunternehmens ICG ausfallen.