Abfall kennt keine Regionsgrenzen

Vorarlberg / 04.02.2020 • 20:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Blick über die Regionsgrenze macht die Koblacher Teilnahme möglich und auch nachvollziehbar. regio Vorderland
Der Blick über die Regionsgrenze macht die Koblacher Teilnahme möglich und auch nachvollziehbar. regio Vorderland

Koblach nutzt das neue ASZ der Region Vorderland mit.

Koblach, Röthis Am 7. März wird mit einem Familienfest das neue Altstoffsammelzentrum (ASZ) der Region Vorderland eröffnet. Ab dem 10. März wird es dann betrieben. Elf Gemeinden kooperieren, das ist ein Rekord. Rund 30.000 Einwohner können hier Wertstoffe abgeben. Betrieben wird das vier Millionen Euro teure Projekt vom ASZ Feldkirch, mit dem eine enge Kooperation besteht.

Jetzt kommt eine zwölfte Gemeinde dazu. Denn die Gemeindevertretung von Koblach, dass zur Region amKumma gehört, hat sich entschlossen, ebenfalls am ASZ Vorderland mitzumachen. „Aufgrund der geografische Lage“, sei das entschieden worden, erklärt Koblachs Bürgermeister Gerd Hölzl. Dass ASZ Vorderland liegt im Röthner Gewerbegebiet  und damit nahe der Gemeindegrenze zu Koblach. Es gebe einen Bevölkerungsschlüssel, der es ermögliche auch am geplanten ASZ AmKumma teilzunehmen. „Wir bieten unseren Bürgern somit das optimale Angebot“, ist Hölzl überzeugt.

Für Rankweils Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall sei die Kooperation „aufgrund der Lage fast logisch“. Sie ist Obfrau des Gemeindeverbands ASZ Vorderland. Wöß-Krall ist überzeugt, dass hier beide Seiten gleichermaßen profitieren können. Es sei erfreulich, dass diese regionsübergreifende Zusammenarbeit im guten, gegenseitigen Einvernehmen auf Schiene gebracht werden konnte. Organisatorische Details werde man jetzt klären, wichtig sei aber, dass die Kobler Bürger das Angebot vom ersten Tag an mitnutzen können.

Über Tellerrand sehen

AmKumma-Regionalmanager Dominik Heinzle sieht das auch positiv. Hier müsse man auch über den Tellerrand der Region hinaussehen, denn „für einen Teil der Koblacher ist das ASZ Vorderland sehr nahe gelegen“. Die Standortfrage für das gemeinsame Abfallsammelzentrum der Kummenbergregion, das voraussichtlich mit Beteiligung von Hohenems errichtet werden wird, befände sich in der Endphase, teilt er zudem mit. Auch dieses werde den Koblachern dann zur Verfügung stehen. VN-GMS