Große Ehre für Eva Grabherr

Vorarlberg / 04.02.2020 • 09:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Preisträgerin Eva Grabherr mit den Festrednern Petrus Bsteh und Mouhanad Khorchide, sowie Zekirija Sejdini, Preisträger 2018.  SIGRID JUEN

Den Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preis und -Ring hat Eva Grabherr bereits erhalten. Am Montag folgte eine weitere große Auszeichnung. Die Historikerin und Judaistin erhielt den Kurt-Schubert-Gedächtnispreis. Die Jury will damit im Besonderen den Aufbau und die Leitung des Jüdischen Museums in Hohenems würdigen. Außerdem soll in Zeiten des wachsenden Antisemitismus ein Zeichen gesetzt werden, da Grabherr auch im Bereich Migration und Integration tätig und bekannt ist. Kurt Schubert gilt als Wegbereiter der Völkerverständigung und des Dialogs. Schubert, Christ und Gegner des Nationalsozialismus, war Begründer des Instituts für Judaistik an der Uni Wien. An diesem Institut kreuzten sich auch die Wege von Eva Grabherr und Kurt Schubert. Der aktuelle Direktor des Jüdischen Museums Hohen­ems, Hanno Loewy, lud zur Feier in den Salomon-Sulzer-Saal. Nach Vorträgen von Mouhanad Khorchide und Petrus Bsteh hielt Felicitas Heimann-Jelinek die Laudatio. Unter den Gratulanten fanden sich die Landesräte Katharina Wiesflecker und Christian Gantner, Generalvikar Hubert Lenz, Hildegard Breiner, Natalia Sagalova (Integrationszentrum), Historiker Werner Bundschuh, Erich Leitenberger (proOriente) und Walter Schmolly von der Caritas.

Hanna Feingold und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.
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Mirela Malagic und Sandra Pozzera von okay.zusammen leben.
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Sabine Dreier-Graninger und Dinah Ehrenfreund-Michler.
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Hausherr Hanno Loewy und Astrid erwiesen Grabherr die Ehre.
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Autorin Tania Maria Rodrigues-Peter und Birgit M. König.
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