Historischer und sozialer Wandel am Bödele

Vorarlberg / 04.02.2020 • 16:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Angelika Kauffmann Museum wird am Samstag, 8. Februar, 15 Uhr die neue Ausstellung eröffnet. me/2
Im Angelika Kauffmann Museum wird am Samstag, 8. Februar, 15 Uhr die neue Ausstellung eröffnet. me/2

Angelika Kauffmann Museum: Ausstellung „Wem gehört das Bödele?“

Schwarzenberg Die neue Ausstellung „Wem gehört das Bödele?“ wird am Samstag, 8. Februar, 15 Uhr im Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg eröffnet. Parallel dazu findet auch im Stadtmuseum Dornbirn eine Ausstellung statt. „Gegensätze sind für das Bödele prägend: Dornbirn und Schwarzenberg, Ferienhäuser und geschütztes Hochmoor, Girardelli-Hang und Familienskigebiet, Motorradrennen und Ashram“, erläutern die Kuratorinnen Annelies Nigsch (Schwarzenberg), Petra Zudrell und Nikola Langreiter (Dornbirn).

Unterschiedliche Interessen

Das Bödele ist das Naherholungsgebiet der Stadt Dornbirn. Doch es gehört zur Gemeinde Schwarzenberg. Der Dornbirner Fabrikant Otto Hämmerle erwarb 1901/1902 Grundstücke und Vorsäßhütten von Schwarzenberger Bauern und erfand das Tourismusziel Bödele. Spannend ist das Verhandeln der unterschiedlichen Interessen – früher wie heute: Aus Konflikten und Widersprüchen entsteht dabei mitunter etwas ganz Neues, etwas allein für diese Kulturlandschaft Spezifisches. Das Bödele ist wie ein Brennglas, das sozialen und historischen Wandel bündelt. Das zeigen die Ausstellungen im Stadtmuseum Dornbirn und im Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg. Bei der Eröffnung in Schwarzenberg wird Klaus Lang (Gemeindevorstand Kultur) die Besucherinnen und Besucher begrüßen. Kuratorin Annelies Nigsch und Marina Stiehle, Leitung Angelika Kauffmann Museum, führen in das Thema ein. Der Schwarzenberger Bürgermeister Markus Flatz wird die Ausstellung offiziell eröffnen. Der Festakt wird von Christine Kleber und Katharina Behmann mit Handorgel und Hackbrett umrahmt. ME

Museumsleiterin Marina Stiehle informiert über die Ausstellung.
Museumsleiterin Marina Stiehle informiert über die Ausstellung.