In diesen 14 Gemeinden gibt es eine Mehrheitswahl

Vorarlberg / 04.02.2020 • 12:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Statt Stimmzettel mit Wahllisten gibt es in 14 Gemeinden leere Zettel, auf denen Namen eingetragen werden können.  VN/LERCH

In 14 Gemeinden wird es bei der Gemeindewahl keine Parteilisten geben.

Bregenz Am 15. März wird in Vorarlbergs Kommunen gewählt. Die Bürger sind zu zwei Wahlen aufgerufen: zur Gemeindevertretungswahl und zur Bürgermeister-Direktwahl. Zumindest in 82 von 96 Gemeinden. Am Freitag endete die Frist für die Wahlanmeldung. In 14 Gemeinden hat sich niemand angemeldet, dort findet keine klassische Wahl mit Listen und Bürgermeisterkandidaten statt. Die Bürger wählen ihre Vertretung per Mehrheitswahl.

Vier Gemeinden weniger

Die Landesverfassung spricht von „Wahlen in die Gemeindevertretung in Ermangelung von Wahlvorschlägen“. Wenn sich keine Liste anmeldet, kann auch keine gewählt werden: Den Bürgern wird ein leeres Blatt vorgelegt, auf dem sie die Namen eintragen können, die sie gerne in der Gemeindevertretung sehen möchten. Sie dürfen doppelt so viele Namen eintragen, wie es Plätze in der Gemeindevertretung gibt. Die Personen mit den meisten Nennungen ziehen in die Gemeindevertretung ein – sofern sie das wollen. Das Gremium wählt schließlich einen Bürgermeister. Vor fünf Jahren wurde noch in 16 Gemeinden so gewählt.

In allen anderen Gemeinden steht an diesem Freitag fest, wer antritt. In Kommunen mit einer Wahlanmeldung können noch bis 7. Februar, 17 Uhr, Wahlvorschläge eingereicht werden.

Gemeinden mit Mehrheitswahl

Bezirk Bregenz Mellau, Schnepfau, Schröcken, Bizau, Reuthe, Warth

Bezirk Feldkirch Viktorsberg

Bezirk Bludenz Blons, Bürserberg, Dalaas, Innerbraz, Klösterle, Lorüns, St. Gerold