Vorderwälder machen mobil

Vorarlberg / 04.02.2020 • 20:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bürgermeister des Vorderen Bregenzerwaldes überreichten am Dienstag eine Petition im Landhaus. VN/Paulitsch
Die Bürgermeister des Vorderen Bregenzerwaldes überreichten am Dienstag eine Petition im Landhaus. VN/Paulitsch

Gemeinden fordern mehr Unterstützung bei Ortszentren und Fuß- und Radwegen.

Bregenz Die Vorderwälder Gemeinden machen mobil. Am Dienstag wurden die Bürgermeister der Region bei den Landesräten Johannes Rauch und Marco Tittler vorstellig. Mit im Gepäck hatten sie eine Petition, in der sie vom Land aktive Unterstützung bei der Verkehrsberuhigung von Ortszentren und der Verbesserung der Fuß- und Radinfrastruktur fordern. „Die Gemeinden des Vorderwaldes bemühen sich bereits seit vielen Jahren um die Entwicklung attraktiver Ortskerne. Eine besondere Herausforderung stellt im Vorderwald die Tatsache dar, dass alle Ortskerne von einer Landesstraße durchquert und in den meisten Fällen von einem starken Durchzugsverkehr dominiert werden“, heißt es in dem Gesuch. 

Die Gemeinden pochen unter anderem auf die Schaffung von rechtlichen Voraussetzungen, damit bei entsprechendem Bedarf auch auf Landesstraßen eine geringere Durchfahrtsgeschwindigkeit verordnet werden kann. Ebenfalls gefragt ist eine maßgebliche finanzielle Unterstützung bei Maßnahmen zur optischen Umgestaltung des Straßenraums und bei der Errichtung von Rad- und Fußwegen zwischen den Gemeinden sowie an Landesstraßen. Bei der Petitionsübergabe im Landhaus zeigten sich die Landesräte jedenfalls zuversichtlich, dass in gemeinsamen Anstrengungen der öffentliche Straßenraum in den Ortszentren aufgewertet werden kann. „Nur gemeinsam können wir Verbesserungen für den Radverkehr erreichen“, sagte Rauch, und Tittler betonte: „Wir wollen den Verkehrslärm in den Ortszentren reduzieren und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen.“