Wenig Freude mit 1,2,3,4,5

Vorarlberg / 04.02.2020 • 18:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wir sind von dieser Reglung nicht begeistert. Bisher gab es bei uns einen Lernzielkatalog. Den halten wir für objektiver. Wir fingen in der dritten Klasse mit den Ziffernnoten an. Nicht gut finde ich den Kompetenzraster. Über die Aktionen der Kollegen gebe ich keinen Kommentar ab. Ursula Loescher, 51, VS-Direktorin Schwarzach

Wir sind von dieser Reglung nicht begeistert. Bisher gab es bei uns einen Lernzielkatalog. Den halten wir für objektiver. Wir fingen in der dritten Klasse mit den Ziffernnoten an. Nicht gut finde ich den Kompetenzraster. Über die Aktionen der Kollegen gebe ich keinen Kommentar ab. Ursula Loescher, 51, VS-Direktorin Schwarzach

Pädagoginnen fühlen sich vom Bund überrumpelt.

Schwarzach Die Freude über verpflichtende Ziffernnoten vom zweiten Semester der zweiten Schulstufe an hält sich in Vorarlberg in Grenzen. Über drei Viertel der Volksschulen hatten sich vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes für eine alternative Leistungsbeurteilung ohne Ziffernnote entschieden. Trotz der Ablehnung des Gesetzes ist die Bereitschaft zum Boykott der ungeliebten Regelung offensichtlich nicht weit verbreitet. Die „aufständischen“ KollegInnen samt Eltern genießen dennoch große Sympathie.

Ich persönlich halte die Verpflichtung zur Beurteilung mit Ziffernnoten für pädagogisch undurchdacht. Aber nichtsdestotrotz sind wir als Schule natürlich dazu verpflichtet, und deshalb müssen wir uns an die geltende Rechtslage halten, und das tun wir auch. Ursula Schöch, Direktorin VS Rankweil-Markt

Ich persönlich halte die Verpflichtung zur Beurteilung mit Ziffernnoten für pädagogisch undurchdacht. Aber nichtsdestotrotz sind wir als Schule natürlich dazu verpflichtet, und deshalb müssen wir uns an die geltende Rechtslage halten, und das tun wir auch. Ursula Schöch, Direktorin VS Rankweil-Markt

Nach der Lustenauer Aktion war mein erster Impuls: Das tun wir auch. Wir haben es dann trotzdem nicht gemacht, und zwar aus Rücksicht auf viele migrantische Eltern. Für die ist die Ziffernnote leichter zu verstehen. Im zweiten Semester werden wir die Lage neu bewerten.  Gerda Ramoser, 59, VS Dornbirn Markt

Nach der Lustenauer Aktion war mein erster Impuls: Das tun wir auch. Wir haben es dann trotzdem nicht gemacht, und zwar aus Rücksicht auf viele migrantische Eltern. Für die ist die Ziffernnote leichter zu verstehen. Im zweiten Semester werden wir die Lage neu bewerten.  Gerda Ramoser, 59, VS Dornbirn Markt