Harder Liste will sich am Wirbel nicht beteiligen

Vorarlberg / 05.02.2020 • 18:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hard In Hard geht es wieder rund. Wie berichtet, ärgern sich Teile der Opposition über das Vorgehen der neuen Bürgermeisterin Eva-Maria Mair und ihrer ÖVP, ein Budget für 2020 auch in der Gemeindevertretungssitzung heute, Donnerstag, nicht vorzulegen. Grüne und SPÖ vermuten wahltaktische Gründe. Dem Gemeindehaushalt gehe es so schlecht, dass die ÖVP das Thema vor der Wahl nicht mehr diskutieren möchte. Mair widerspricht: Es ging sich nicht früher aus. Sie stellt in den VN (Mittwochsausgabe) eine außerordentliche Budgetsitzung Anfang März in Aussicht. Nun meldet sich auch die Harder Liste zu Wort. Melitta Kremmel kann Grüne und SPÖ nicht verstehen. „Wir wollen uns an diesem Hickhack nicht beteiligen“, betont sie. „Die Harder Liste möchte zuerst einmal die Gemeindevertretungssitzung abwarten und dann die Lage bewerten.“ Man verstehe nicht, wieso der Konflikt vor der Sitzung an die Medien getragen werde. Heute um 19 Uhr beginnt die Sitzung der Harder Gemeindevertretung. VN-mip