Haller „flüchtet“ von ÖVP zu FPÖ

Vorarlberg / 07.02.2020 • 21:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sind jetzt ein Team in der FPÖ: Martin Fitz und Dietmar Haller (r.). VN/Hämmerle
Sind jetzt ein Team in der FPÖ: Martin Fitz und Dietmar Haller (r.). VN/Hämmerle

Wahlkampf in Lustenau startet mit Paukenschlag.

Lustenau Der Wahlkampfauftakt der Blauen hat es in sich. Am Freitag präsentierte Parteichef Martin Fitz (49) mit Dietmar Haller (57) einen echten Überraschungskandidaten als Nummer drei auf der FPÖ-Liste. Bis Donnerstag war der Verkehrsexperte noch Mobilitätsgemeinderat der ÖVP. Jetzt trat er bei den Schwarzen aus und wechselte die Seiten.

Das tat er bereits vor 15 Jahren. Damals zog es Haller von den Blauen zu den Schwarzen. Aus der FPÖ war er zuvor wegen eines Riesenstreits im Zusammenhang mit der S 18 ausgetreten.

Als Mobilitätsgemeinderat sei er in der letzten Legislaturperiode von Bürgermeister Kurt Fischer geschnitten worden. Er habe keine Informationen mehr bekommen, von ihm erbrachte Leistungen seien von anderen reklamiert worden. „Die ÖVP-Politik in der Gemeinde war in den letzten Jahren mehr Schein als Sein.“

Mit der S 18 habe er heute kein Problem mehr. „Die ist ja jetzt als untertunnelte Variante geplant. Das war damals nicht so.“ VN-HK