Harder Budget wird noch beschlossen

Vorarlberg / 07.02.2020 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Harder Bürgermeisterin Eva-Maria Mair versprach einen Budgetbeschluss noch vor der Gemeindewahl am 15. März.  VN/STIPLOVSEK

Bürgermeisterin Mair verspricht eine Sondersitzung für das Budget 2020.

Hard Die Vorzeichen der Gemeindevertretungssitzung in Hard standen auf Streit. Ist Hard pleite? Wird das Budget nicht beschlossen, weil die regierende ÖVP das Problem vor der Wahl nicht diskutieren möchte? (Die VN berichteten.) Es kam anders. Finanzreferent Franz Bereuter (ÖVP) wies die Grünen-Behauptung zurück, wonach Hard am Rande der Pleite stehe. Er und Bürgermeisterin Eva-Maria Mair versprachen, das Budget noch vor der Gemeindewahl in einer Sondersitzung Anfang März beschließen zu wollen.

20 Tagesordnungspunkte hatten die Mandatare im Rathaus zu behandeln. Immer wieder war die Finanzsituation Thema. Die Anfrage von „Grünes Hard“ zum fehlenden Budget fiel relativ verhalten aus. Eva Hammerer (Grüne) betonte, dass für alle Vorhaben der Gemeinde klare Budgetvorgaben nötig seien. Bürgermeisterin Mair erklärte daraufhin die Verzögerung und stellte klar, dass das Budet nicht zurückgehalten worden sei. „Wenn immer wieder der Wille zu mehr Zusammenarbeit betont wird, hätte ich mir einen Anruf gewünscht. Dann wäre die Frage in zwei Minuten geklärt gewesen.“ Dass Hard beim „Communal Audit“ keine positive Bewertung der Finanzlage erhielt, rechtfertigte Bereuter mit der Schaffung von Vermögen. Melitta Kremmel (Harder Liste) kritisierte die Projektstrukturentwicklungsgenossenschaft (PSG) Hard. Sie bringe nichts und koste nur Geld. AJK