„Sabine“ bringt Skibetrieb zum Erliegen

Vorarlberg / 10.02.2020 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schneemangel und Sturmböen bringen den Skibetrieb im Norden Vorarlbergs zum Erliegen. VN/STEURER (SYMBOLBILD)

Das Sturmtief „Sabine“ zieht vor allem über das Rheintal und den Vorderwald. Damit leiden vor allem die kleinen Skigebiete unter dem Wetter.

Vor den Semesterferien hofften vor allem die niedriggelegenen Skigebiete auf Schnee und gutes Wetter, um von der Hochsaison profitieren zu können. Sturmtief „Sabine“ entschied sich jedoch für Regen und Orkan.

Dies trifft vor allem die Seilbahnen. Pfänderbahn und Karrenseilbahnen stehen seit Montagfrüh aus Sicherheitsgründen still. Am Bödele und im Ebnit stehen die Lifte – auch wegen dem fehlenden Schnee, wie Dornbirn Tourismus auf Facebook erklärt. Am Brüggelekopf bei Alberschwende reicht der Schnee immerhin für den Tellerlift. In Schetteregg entschied man sich am Montag aufgrund der Sturmböen, die Sessellifte nicht in Betrieb zu nehmen, hier laufen nur die Schlepplifte und Förderbänder.

Sessellifte stehen wegen Windböen

In Bezau stand aufgrund des Wetters ebenfalls alles still. Damüls-Mellau, das größte Skigebiet im Bregenzerwald, läuft aufgrund des Sturms auf Sparflamme. Hier haben ebenfalls die Übungslifte geöffnet, alle anderen Lifte sind aus Sicherheitsgründen nicht im Betrieb. Wenig Hoffnung gibt es für den Dienstag, die Sturmwarnung bleibt auch an diesem Tag aufrecht.

Doch auch die großen und hochalpinen Gebiete litten. Damüls-Mellau öffnete ebenfalls wegen des Sturms nur die Übungslifte. Am Arlberg waren nur 24 von 88 Anlagen in Betrieb, im Skigebiet Silvretta Montafon vier von 35 – und dies, obwohl die Wetterwarnung für den Süden Vorarlbergs vergleichweise gering eingestuft war.