Ziele setzen für Rankweiler Ortskern

Vorarlberg / 10.02.2020 • 18:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Rund 50 Bürger brachten ihre Ideen und Anregungen ein. Marktgemeinde Rankweil
Rund 50 Bürger brachten ihre Ideen und Anregungen ein. Marktgemeinde Rankweil

Arbeitsgruppe und Bürger setzen Grundstein für Planungen.

Rankweil Kürzlich kamen rund 50 Personen – darunter auch viele Bürger – ins Feuerwehrhaus Rankweil, um einen Vormittag lang die Stärken und Schwächen der Marktgemeinde Rankweil zu analysieren und daraus mögliche Ziele der Ortskernentwicklung abzuleiten. Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall betonte in ihren Eröffnungsworten, wie wertvoll das Mitwirken von Bürgern aus verschiedenen Altersstufen und Berufsgruppen ist. „Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam einen guten Weg finden werden, Rankweil in eine zukunftsfähige Richtung zu entwickeln.“ Und dafür gibt es derzeit so gute Chancen wie nie. Denn im Ortskern stehen in den kommenden Jahren mehrere Großprojekte an.

Arbeit in Kleingruppen

Gearbeitet wurde an sieben moderierten Tischen mit je sechs Personen. Rund 45 Minuten lang hatten die einzelnen Gruppen Zeit, die ihrer Meinung nach größten Stärken und Schwächen der Gemeinde zu nennen. Anschließend stellte Lukas Wahlen von der Intosens AG sechs Zielbereiche vor: Ortskerndefinition, Nutzungsangebote, öffentlicher Raum, Arbeiten und Wohnen, Gemeinschaftssinn und Positionierung. Jeder dieser Zielbereiche umfasste zwischen drei und sieben vorgegebene Unterziele, über welche rund 45 Minuten in den Gruppen diskutiert wurde, bevor die Teilnehmer die für sie wichtigsten Unterziele auswählen und mittels der Vergabe von Klebepunkten öffentlich gewichten konnten.

Die wichtigsten Ziele

Insgesamt die meisten Punkte erhielten folgende Ziele: Entwicklung der Ringstraße (Nord/Süd/Schleife) sowie der Bahnhofstraße, Definition des Ortsbilds (Baunutzungszahl, Geschoßzahl, etc.), Nutzungskonzepte für Erdgeschoß-Lücken, ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept, die Verlangsamung des Verkehrs, die bessere Nutzung des Liebfrauenbergs, die Förderung grüner Plätze, Wohnen für alle Generationen sowie die Förderung von Gewerbebetrieben. Abschließend stellte die Bürgermeisterin klar: „Uns geht es in diesem Prozess um einen roten Faden, an welchem sich Bauprojekte und öffentlicher Raum künftig gleichermaßen orientieren sollen. Ob und inwiefern sich Einzelprojekte aus wirtschaftlicher, rechtlicher und gestalterischer Sicht umsetzen lassen, ist nicht Teil dieses Prozesses“, erklärte Katharina Wöß-Krall.

Die Ergebnisse des ersten Workshops dienen als Basis für den zweiten von vier Workshops, welcher im April stattfinden wird.
Die Ergebnisse des ersten Workshops dienen als Basis für den zweiten von vier Workshops, welcher im April stattfinden wird.